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„Frag den Landwirt selbst“

– unter diesem Motto lud Thomas Horn, Landwirt in der Weinbergsmühle Frankenwinheim, bereits zum zweiten Mal interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Krautheim und Frankenwinheim auf seinen Hof ein, um über seine Arbeit zu informieren.

Anstoß für diese Eigeninitiative war das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ und die Folgen, die sich daraus für den Landwirt ergeben. Zwischenzeitlich unterstützen weitere junge Landwirte diese Aktion. Sie fühlen sich zu Unrecht an den Pranger gestellt. Artenschutz müsse zu einem Anliegen der gesamten Bevölkerung werden und dürfe nicht alleine zu Lasten der Landwirte und Grundstückseigentümer gehen. Wenn Blühwiesen für den Artenschutz wie Raps, Getreide, Zuckerrüben oder Mais zu einer weiteren Einnahmequelle für die Landwirtschaft werden, können auch die Landwirte Flächen dafür bereitstellen. Die bäuerliche Familie Horn leistet seit Jahrzehnten hervorragende Arbeit für die Umwelt und den Artenschutz. Bienenhaltung, Obstwiesen und naturverträgliche Bewirtschaftung gehören für sie zum Standard. Für die Menschen, denen der Bienen- und Insektenschutz ein Anliegen ist, bietet Horn eine „Bienenweide-Patenschaft“ an. Dafür stellt er eine konventionell genutzte Ackerfläche zur Verfügung, die zwei Jahre lang den Bienen und Insekten als blühende Nahrungsquelle dienen wird.

 

Bilder und Informationen gibt es über die Whats-App-Gruppe mit obengenanntem Titel. 15 Zusagen hat der Landwirt bereits erhalten.

„Frag den Landwirt selbst“ – Eigeninitiative des Landwirts Thomas Horn, Weinbergsmühle Frankenwinheim. Foto Maria Söllner