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Für den bestmöglichen Schutz in Schulen und Kitas:

Landkreis versorgt Einrichtungen mit Zehntausenden Tests und Masken

LANDKREIS WÜRZBRUG - Verteilung erfolgt durch die Landkreis-Feuerwehren

Mit regelmäßigen und kontinuierlichen Testungen soll der Schul- und Kita-Betrieb im Landkreis Würzburg sicherer gestaltet werden. Wegen einer Inzidenz von 105,98 am Freitag, 9. April 2021, bleiben viele Einrichtungen zwar am 12. April geschlossen, dennoch gilt es weiterhin, Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen frühzeitig und bestmöglich mit Tests und Schutzausrüstung zu unterstützen.

 

Die bayerische Kabinettssitzung vom 7. April 2021 unterstrich die Wichtigkeit, die Teststrategie dort konsequent umzusetzen und bedarfsgerecht nachzujustieren. „Dabei gilt, dass das Testen mögliche Infektionsgeschehen verhindern kann. Das wird alle Beteiligte vor Herausforderungen stellen. Wir hoffen, dass sie konstruktiv und offen damit umgehen und wir es damit schaffen, die Pandemie bestmöglich zu bekämpfen“, betont Landrat Thomas Eberth.

 

Lieferungen vor und nach den Osterferien

Der Landkreis Würzburg ist in Kooperation mit den Landkreis-Feuerwehren schon seit Beginn der Pandemie unterstützend tätig – in den vergangenen Wochen auch verstärkt im Schul- und Kita-Bereich. So wurden alle Schulen im Landkreis (Grund-, Haupt- Mittel- und Realschulen, Gymnasien und staatliche Berufsschulen und Akademien) und Kindergärten und Kindertageseinrichtungen am Montag, 22. März 2021, mit Laien-Schnelltests versorgt. In Summe waren dies insgesamt 38.000 Tests, die durch zehn Landkreis-Feuerwehren an rund 150 Einrichtungen verteilt worden sind. Mit den vom Freistaat zur Verfügung gestellten und vom Landkreis verteilten Tests konnten alle Einrichtungen bis nach den Osterferien versorgt werden.

 

Am 12. April 2021 erhalten die Schulen weitere Lieferungen – die inzidenzbedingten Schließungen vieler Bildungseinrichtungen ändern nichts an diesen Planungen. Einsatzkräfte der Landkreis-Feuerwehren werden am Montag etwa 50 Schulen mit rund 22.000 Laienschnelltests, 34.000 FFP2-Masken und etwa 190.000 Mund-Nasen-Schutz-Masken beliefern. Am Dienstag erfolgt die Verteilung an die Kindergärten und Kindertageseinrichtungen. Tests und FFP2-Masken werden vom Freistaat Bayern zur Verfügung gestellt. Mund-Nasen-Schutz-Masken werden aus Beständen des Landkreise Würzburg auf freiwilliger Basis verteilt.

 

Weiterhin stellt der Landkreis allen Gemeinden, Schulen und Kindertageseinrichtung bei Bedarf Antigen-Schnelltests zur Anwendung durch medizinisch geschultes Personal zur Verfügung. „Mit diesen Maßnahmen sollte einem sicheren Schulstart nach den Ferien hinsichtlich der Ausstattung mit Laien-Schnelltests und Schutzausrüstung nichts im Wege stehen“, sagt Kreisbrandrat Michael Reitzenstein.

 

Landrat Thomas Eberth freut sich, dass das Logistikzentrum der Feuerwehr unter Leitung des Kreisbrandrates so gut und unkompliziert funktioniert: „In dieser herausfordernden Zeit für Lehrkräfte sowie Schüler*innen bleiben wir Partner der Gemeinden und der Menschen und helfen gerne im Rahmen unserer Möglichkeiten. Ich danke allen, die konstruktiv und bestmöglich mit der derzeitigen Situation umgehen“, so der Landrat.

BU: Am 12. und 13. April werden erneut Tests und Masken an Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen im Landkreis Würzburg geliefert. Landrat Thomas Eberth (l.), Miriam Meder, Leiterin der Führungsgruppe Katastrophenschutz und Kreisbrandrat Michael Reitzenstein treffen die letzten Vorbereitungen. Foto: Lucas Kesselhut