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Gemeinde Geldersheim von Sparkassenschließung enttäuscht

Bürgermeister Hemmerich: „Schwerer Einschnitt in die Grundversorgung“

Die Gemeinde Geldersheim ist von der angekündigten Schließung der örtlichen Sparkassenfiliale sehr enttäuscht. „Dass in einer Gemeinde mit knapp 3000 Einwohnern die Sparkasse nicht mehr vertreten sein soll, ist für uns ein herber Schlag“, so Erster Bürgermeister Thomas Hemmerich. Die Sparkassen hätten als öffentlich-rechtliche Unternehmen in kommunaler Trägerschaft einen Auftrag, sich der Gemeinnützigkeit zu verpflichten, sagt der Bürgermeister: „Die Sparkasse sollte sich nicht nur auf die Städte und großen Gemeinden konzentrieren. Sonst ist sie nichts anderes als eine normale Privatbank.“

 


Der Rückzug der Sparkasse aus der Fläche sei ein schwerer Einschnitt in die Grundversorgung von Geldersheim, sowohl für Bürger, als auch für Unternehmen und Vereine. „Seit Jahren setzen sich die Verantwortlichen in den Gemeinden und im Landkreis für eine Stärkung der ländlichen Räume und eine Belebung der Ortskerne ein. Durch die Entscheidung der Sparkasse werden diese Bemühungen unterlaufen“, so Hemmerich. Die Sparkasse in Geldersheim sei gerade für die älteren Menschen eine wichtige Einrichtung. „Deshalb haben wir erwartet, dass die Filiale zumindest tageweise – mit eingeschränkten Öffnungszeiten – eine Grundversorgung vor Ort aufrechterhält.“

 

„Die Sparkasse muss ihrer Verantwortung für die Region und die Menschen auch weiterhin gerecht werden“, fordert Hemmerich. Deswegen erwartet die Gemeinde, dass die Entscheidung noch einmal überdacht wird. Zumindest müssen in Geldersheim ein Geldautomat und ein Kontoauszugsdrucker der Sparkasse erhalten bleiben. „Wir sind gerne bereit, die Sparkasse bei der Suche nach einer guten Lösung zu unterstützen“, so Hemmerich abschließend.

Foto: Martin Schlör, Geldersheim