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Hilfe für Flüchtlinge aus der Ukraine

Angebote bei Freiwilligenagentur melden

- Würzburg -

 
Der Krieg in der Ukraine sorgt aktuell für hohe Fluchtbewegungen aus
dem von Russland angegriffenen osteuropäischen Land. Es ist damit zu
rechnen, dass eine Vielzahl hilfsbedürftiger Menschen auch in Würzburg
Schutz und Unterkunft suchen wird. 

Seit vergangenem Donnerstag laufen bei der Stadt Würzburg im
Hintergrund die logistischen Vorbereitungen zur Unterstützung von
Flüchtlingen aus dem Kriegsgebiet der Ukraine. In Zusammenarbeit von
Sozialreferat und Amt für Zivil und Brandschutz wurden die
Koordinierungsstäbe, die bereits bei der Unterbringung von Flüchtlingen
2016 aktiv waren, wieder aktiviert und somit die Rahmenbedingungen für
eine aktive Flüchtlingshilfe geschaffen.

Sozialreferentin Dr. Hülya Düber: „Wir als Stadt Würzburg sind dankbar,
dass wir in der aktuellen Situation auf ein großes und funktionierendes
Netzwerk zurückgreifen können, das wir in den vergangenen Jahren
aufgrund unserer konsequenten Integrationsarbeit und der fortwährenden
Unterbringung von Menschen mit Fluchthintergrund aufgebaut haben. Ein
wichtiger Bestandteil sind hierbei unsere Netztwerkpartner:innen, aber
auch eigene kommunale Strukturen wie das Integrations- und
Beratungsangebot in unserer kommunalen Flüchtlingsunterkunft Reuterhaus.
Besonderen Handlungsbedarf sehen wir bei Angeboten für unbegleitete
Minderjährige, die unsere Stadt erreichen könnten.“

In Würzburg werden aktuell Unterkunftsmöglichkeiten für die
Geflüchteten geprüft und vorbereitet, um im Falle, dass die Kommunen
hier agieren dürfen, schnellstmöglich reagieren zu können. Es besteht
eine enge Abstimmung mit der Regierung von Unterfranken.

Zahlreiche Würzburgerinnen und Würzburger haben bereits Unterstützung
angeboten. Oberbürgermeister Christian Schuchardt: „Ich bin dankbar für
diese Solidarität. Bei uns haben sich Menschen aus allen Bereichen
gemeldet, die mit Unterkunft, Unterstützung oder auch einfach
Sachspenden helfen wollen. Für diese Unterstützung danke ich allen."

Damit die Hilfe da geleistet werden kann, wo sie benötigt wird, hat die
Stadt seit vergangener Woche einen Koordinierungsstab eingerichtet.
Unter der Webadresse www.freiwilligenagentur-wuerzburg.de/ukrainehilfe
können sich Ehrenamtliche eintragen, die unterstützen und bei der
vielschichtigen Aufgabe mitarbeiten möchten. Zudem wurde unter
sozialreferat(at)stadt.wuerzburg.de eine Kontaktadresse eingerichtet. 

Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich für Flüchtlinge
engagieren wollen, können zudem auf die Träger der Flüchtlings- und
Integrationsberatung (Caritas, Diakonisches Werk, Paritätischer
Wohlfahrtsverband, BRK) zugehen. Diese betreiben auch Kleiderkammern und
Sammelstellen. Ein koordiniertes Vorgehen ist so gewährleistet.