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Im Fahrdienst viel unterwegs

Das Ehepaar Otto fährt körperlich und geistig behinderte Kinder und Jugendliche in ihre Einrichtungen

WÜRZBURG - Seit sechs Jahren fährt der pensionierte Außendienstmitarbeiter eines renommierten Würzburger Sanitätshauses, Jochen Otto, geistig- und körperbehinderte Kinder und Jugendliche in ihre Einrichtungen. Der 68-jährige Spezialist für Inkontinenzprodukte hat nach seinem Ruhestand im Fahrdienst der Johanniter seinen Traumjob gefunden. „Der tägliche Kontakt zu den Kindern, aber auch zu den Mitarbeitern der „Hans-Schöbel-Schule“, ist für mich etwas Besonderes“, strahlt Otto. Dem stimmt auch seine Ehefrau und Kollegin Ruth (66) zu. Seit 30 Jahren sind die beiden verheiratet und erledigen seit 2016 gemeinsam die anstehenden Touren bei den Johannitern. „Auf dem Schulhof freuen sich die Kinder und winken ganz aufgeregt, wenn die Johanniter-Busse vorfahren“, sagt Jochen Otto.

 

Die Otto`s möchten den Johannitern noch lange erhalten bleiben. Sie loben die tolle Kameradschaft, das Zusammengehörigkeitsgefühl und das ausgeprägte Miteinander als etwas Besonderes. Ruth Otto fügt hinzu, „wenn es unsere Gesundheit erlaubt, werden wir noch einige Zeit für den Fahrdienst zur Verfügung stehen.“ Dies freut vor allem Fahrdienstleiter Matthias Knies. „Für unsere Fahrdienste in Würzburg suchen wir ganzjährig Fahrer und Beifahrerinnen und hoffen, dass wir nicht nur Freiwillige für ein Soziales Jahr finden, sondern auch den ein oder anderen fitten Rentner oder Rentnerin, die sich bei uns etwas dazuverdienen möchten.“

 

„Vom Minijob bis zur Teilzeit ist bei unseren Fahrdiensten alles möglich“, erklärt Knies und ergänzt: „Bei der Einarbeitung und der Erste-Hilfe-Schulung stehen wir natürlich zur Seite.“ Wer sich für eine Tätigkeit im Fahrdienst der Johanniter interessiert, kann sich telefonisch unter 0931 79628-10 informieren oder ein E-Mail fahrdienst.wuerzburg@johanniter.de senden.

Bildunterschrift: Seit 2016 fahren die Eheleute Otto geistig- und körperbehinderte Kinder und Jugendliche in ihre Einrichtungen. (Theresa Batta/Johanniter)