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Impfbucheinsicht 6.Klassen aller Schularten im Oktober 2021

Das Gesundheitsamt am Landratsamt informiert

Landkreis Kitzingen  

Das Gesundheitsamt Kitzingen startet im Oktober wieder die Suche nach Impflücken in den Impfbüchern aller Schüler in den 6.Klassen des Landkreises Kitzingen. Alle Eltern von Sechstklässlern werden gebeten, ihren Kindern die Impfbücher mit in die Schule zu geben. Wann genau die Impfbücher mitgebracht werden müssen, erfahren die Eltern von der Schule.

 

„Vor dem Hintergrund der aktuell noch bestehenden Pandemielage, werden allgemeine Präventionsmaßnahmen wie Impfungen noch wichtiger, um die Bevölkerung vor zusätzlichen vermeidbaren gesundheitlichen Belastungen zu bewahren“, erklärt Dr. Jan Allmanritter, Leiter des Kitzinger Gesundheitsamts und betont: „Es ist wichtig, einen möglichst guten allgemeinen Gesundheitszustand in der Bevölkerung zu erhalten, um das Gesundheitssystem zu entlasten.“ Hierzu tragen Impfungen bei. Seit 1. März 2020 ist auch das Masern-Schutzgesetz in Kraft getreten, auch dies soll gefährlichen Ausbrüchen der Masernerkrankung vorbeugen.

 

Die Einsicht der Impfbücher erfolgt im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege. Nach dem Gesundheitsdienst- und Verbraucherschutzgesetz ist die Vorlage vorhandener Impfbücher für die Eltern verpflichtend. Die Daten aus den Impfbüchern der Kinder werden in anonymisierter Form erhoben und ausschließlich für statistische Zwecke verwendet. Bei bestehenden Impflücken erhalten die Kinder nach Durchsicht der Impfbücher eine schriftliche Mitteilung für den Haus- oder Kinderarzt.

 

Wichtig ist eine möglichst vollständige Teilnahme an der Impfbucheinsicht, da mit der anschließenden anonymisierten Auswertung eine möglichst aussagekräftige Datenbasis über die Durchimpfungssituation im Landkreis Kitzingen erstellt werden soll. Wichtige Partner bei dieser Aktion sind die Eltern der Schüler, die Schulen sowie die niedergelassenen Kinder- und Hausärzte. „Wer seine Kinder impfen lässt, schützt nicht nur die eigenen Kinder, sondern auch andere, die nicht oder noch nicht geimpft werden können. Ferner können so längere krankheitsbedingte Fehlzeiten in der Schule vermieden werden“, so Dr. Jan Allmanritter.

 

Erfreulicherweise ist der Impfschutz der Kinder im Landkreis Kitzingen gut, auch dank des Engagements der niedergelassenen Ärzte. Er kann jedoch optimiert werden. Mit der Impfbucheinsicht ergibt sich die Chance, Impflücken zu entdecken, zu schließen und somit einen guten Impfschutz weiter zu gewähren. Gerne steht das Gesundheitsamt Kitzingen den Eltern bei Fragen zur Verfügung.

 

Auch bei Erwachsenen sind regelmäßige Auffrischungsimpfungen nötig. Daher empfiehlt das Gesundheitsamt, Arztbesuche dafür zu nutzen, den Impfstatus überprüfen zu lassen.