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Kinder für Klimaschutz und Fairen Handel begeistern

Umweltbildungsangebote des Landkreises erfolgreich

Kleine Energiedetektive jagen Energiefresser, strampeln auf dem Energiefahrrad, bis der Toaster glüht und naschen vom fair gehandelten Schoko-Fondue auf dem Solarkocher. So spielerisch begeisterte die Energieagentur Unterfranken im vergangenen Jahr rund 800 Kinder und Jugendliche in 24 Kindertageseinrichtungen und Schulen des Landkreises Würzburg fürs Energiesparen und umweltbewusste Handeln. Auch das Thema Fairer Handel, der sich gegen ausbeuterische Kinderarbeit und für faire Preise für Kleinbauern einsetzt, fällt bei Kindern auf fruchtbaren Boden.

 

Landrat Eberhard Nuß konnte zahlreiche Leiterinnen von Kitas und Schulen zu einer Abschlussveranstaltung der Klimaschutz-Aktionstage 2017 im Landratsamt begrüßen. Gleich wurde klar, dass der Abschluss auch ein Neustart sein soll, so begeistert wurde das Angebot der Kreisentwicklung des Landkreises Würzburg angenommen, das im Rahmen des Energiekonzeptes des Landkreises bereits im dritten Jahr durchgeführt wurde.

 

Julia Stubenrauch von der Energieagentur Unterfranken führte die Klimaschutz-Aktionstage mit ihrem Team vor Ort durch und berichtete von den begeisterten kleinen Energieschützern, die die Botschaft vom Energiesparen auch gerne zuhause an die Eltern weitergeben. Sie freute sich über das große Engagement der Erzieherinnen und Lehrerinnen, die die Themen Energiesparen und Umweltbewusstsein in ihren Einrichtungen sehr verantwortungsbewusst umsetzen.

 

Auch die Entscheidung, was wir essen und was wir kaufen, hat Auswirkungen aufs Klima - und auf die Gerechtigkeit im Welthandel. Schoko-Fondue schmeckt mit fair gehandelter Schokolade noch besser und passt zum Bildungskonzept „Globales Lernen“. Derzeit sind weltweit 152 Millionen Kinder und Jugendlichen unter 17 Jahren gezwungen zu arbeiten, davon sind elf Millionen unter elf Jahre alt und zehn Millionen arbeiten unter sklavenähnlichen Bedingungen, berichtete Thomas Mitschke, Bildungsreferent und Geschäftsführer des Würzburger Weltladens. Die Verantwortung der Industrieländer liegt hier in einem Um-Denken und Um-Handeln, indem wir vermehrt auf die Kriterien regional, bio und fair achten, so Mitschke. Vermeidung von Plastikmüll, Wasserschutz und Klimaschutz flankieren diese Anstrengungen. Kitas und Schulen können – wie bereits in Ochsenfurt umgesetzt – „Eine-Welt-Kita“ oder Fairtrade-Schule werden.

 

Als Dank dafür, dass sie bei den wichtigen Themen Klimaschutz und Fairer Handel am Ball bleiben, übergab Landrat Eberhard Nuß und der Leiter der Kreisentwicklung, Michael Dröse mit seinem Team fair produzierte Sportbälle an die anwesenden Schul- und Kita-Leiterinnen.

 

Interessierte Einrichtungen, die an den Klimaschutz-Aktionstagen 2018 teilnehmen möchten, wenden sich an Sebastian Grimm, Kreisentwicklung, Tel. 0931 8003-5114, Mail: s.grimm@lra-wue.bayern.de .

Klimaschutz und fairer Handel werden in zahlreichen Kindertageseinrichtungen und Schulen im Landkreis Würzburg groß geschrieben. Als Dank für dieses Engagement überreichte Landrat Eberhard Nuß (r.) gemeinsam mit Julia Stubenrauch (2.v.r., Energieagentur Unterfranken), Michael Dröse (4.v.l.), Leiter der Kreisentwicklung am Landratsamt und seinen Mitarbeitern Sebastian Grimm (2.v.l.) und Brigitte Schmid (3.v.l.) sowie Thomas Mitschke (l., Bildungsreferent Weltladen Würzburg) fair produzierte Sportbälle an die Einrichtungen, die 2017 an den Klimaschutz-Aktionstagen des Landkreises teilgenommen haben. Foto: Eva Schorno