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Kröten und Frösche wandern im Landkreis Würzburg wieder

Amphibienschutzzäune an 15 Stellen

LANDKREIS WÜRZBURG - Mit der milden Witterung sind im Landkreis auch wieder Amphibien wie Erdkröten, Wasser-, Spring- und Grasfrösche unterwegs. Bei Temperaturen ab fünf bis acht Grad kommen die Tiere aus ihren Winterquartieren und wandern zu ihren Laichgewässern. Die Amphibienwanderung ist mit einigen Gefahren verbunden, daher ist erhöhte Aufmerksamkeit im Straßenverkehr, insbesondere in den Abendstunden, geboten.

 

Um die Tiere zu schützen, werden an insgesamt 15 Stellen des Landkreises Amphibienschutzzäune aufgestellt, die eine Strecke von rund 6,6 Kilometern umfassen. Um den Auf- und Abbau kümmern sich das Staatliche Bauamt, der Landschaftspflegeverband und diverse Ortsgruppen des Bund Naturschutz mit hohem Engagement. An den Stellen sind ehrenamtliche Helfer*innen vor allem abends in der Dämmerung tätig. Nachdem es in den vergangenen Jahren immer wieder zu gefährlichen Situationen durch überhöhte Geschwindigkeiten gekommen ist, gilt besondere Vorsicht an folgenden Stellen:

 

  • Frickenhausen: Bahnlinie Würzburg-Treuchtlingen

  • St 578 Irtenberger Forsthaus

  • St 2296 Kleinrinderfeld/Limbachshof

  • St 2297 Unteraltertheim Steinbach

  • St 2418 Marktbreit-Ochsenfurt

  • WÜ 32/St 2300 Abfahrt Leinacher Straße

  • St 2300 nördlicher Ortsrand Erlabrunn

  • St 2300 südlicher Ortsrand Erlabrunn

  • WÜ 36 Landesgrenze

  • WÜ 61 Remlingen

  • WÜ 1 Randersacker/Lindelbach

  • WÜ 3 Rimpar/Güntersleben

  • WÜ 9 Gramschatz

  • WÜ16 und WÜ 52 Erlach

  • WÜ 29 Reichenberg/Forsthaus Guttenberg

 

Entsprechende Verkehrsschilder sind zu beachten.

 

Auch Hausbesitzer*innen können den Tieren mit einfachen Maßnahmen helfen. Lichtschächte, Gullys oder Kellertreppen können für die Tiere tödliche Gefahren darstellen: Wenn die Amphibien auf Hauswände treffen, laufen sie daran entlang und können so in einen Kellerschacht fallen. Sollte eine Abdeckung nicht möglich sein, kann eine Aufstiegshilfe – zum Beispiel ein schräg gestelltes raues Brett – lebensrettend sein.

 

Weitere Fragen beantwortet Thomas Pabst, Fachbereichsleiter Naturschutz und Landschaftspflege, Tel. 0931 8003-5460, t.pabst@lra-wue.bayern.de.