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Landkreis-Freundschaft zwischen Würzburg und Mateh Yehuda schlägt neue Wurzeln

Zum Partnerschaftsjubiläum neuen Baum gepflanzt

Erlabrunn

Seit 25 Jahren wächst und gedeiht die Partnerschaft zwischen den Landkreisen Würzburg und Mateh Yehuda. Was mit einem Jugendaustausch begann, entwickelte sich zu einer intensiven Beziehungspflege, die immer wieder neue Triebe bildet. Da liegt es nahe, die tiefsitzende Freundschaft im Jubiläumsjahr der Partnerschaft mit einem neuen Baum symbolisch weiterwachsen zu lassen.

 

Einen Baum zu pflanzen hat sowohl in der christlichen als auch in der jüdischen Kultur Tradition. Und so lud Landrat Thomas Eberth seinen Amtskollegen Niv Vizel und eine Delegation aus Mateh Yehuda dazu ein, am Erlabrunner Badesee gemeinsam ein Zeichen für den Fortbestand der Landkreispartnerschaft zu setzen.

 

„Eine Baumpflanzung ist immer etwas Besonderes, aber einen Baum im Zeichen der Partnerschaft zu pflanzen, ist ein ausgesprochener Höhepunkt“, freute sich Landrat Eberth. Mit drei Schluck Frankenwein gab er dem jungen Bäumchen Wuchshilfe – je ein Guss für die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft der Landkreisbeziehungen. „Ich danke allen, die den Grundstein für diese Partnerschaft gelegt und damit einen wichtigen Beitrag zur Versöhnung unser Völker geleistet haben. Allen, die das Miteinander gegenwärtig pflegen und mit Leben füllen, sei ebenfalls gedankt. So wandeln wir Vergangenheit in freundschaftliche Zukunft – eine Zukunft, in der wir noch enger zusammenarbeiten wollen“, betonte Eberth.

 

Mateh Yehudas Landrat Niv Vizel griff den Blick in die Zukunft auf: „Im Laufe der Jahre haben wir viel gelernt und sind eine große Familie geworden. Und jetzt erkunden wir weitere Wege und neue Ideen für unsere wunderbare Partnerschaft“. Beide Landkreise planen, etwa auf dem Gebiet der Ausbildung von Winzerinnen und Winzern zu kooperieren.

 

Mit vereinten Kräften war der Baum schnell aufgestellt. Auf Empfehlung von Jessica Tokarek, Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege, wurde eine klimaresistente Silberlinde gepflanzt, die mit einer Wuchshöhe von bis zu 30 Metern und einer breiten Krone zukünftig vielen Badegästen am Erlabrunner Badesee Schatten spenden wird. Bis zu 200 Jahre kann die Linde alt werden. Mindestens so viele weitere Jahre der Landkreis-Freundschaft wünschen sich auch die Landratskollegen Eberth und Vizel. 

Bildunterschrift: Mit vereinten Kräften: Würzburgs Landrat Thomas Eberth und sein Amtskollege Niv Vizel aus Mateh Yehuda griffen bei der Baumpflanzung am Erlabrunner Badesee zur Schaufel. Mateh Yehudas stellvertretender Landrat Beni Eliraz hielt schon das Partnerschaftsschild parat. Foto: Kathrin Klotzbach