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Landkreis Würzburg

Landrat verabschiedet Eberhard Blenk und Klaus Kluin in den Ruhestand

„Mit Ihrem Eintritt in den Ruhestand verlässt ein Urgestein das Landratsamt Würzburg“. Mit diesen Worten eröffnete Landrat Eberhard Nuß die Feierstunde, bei der der langjährige Fachbereichsleiter Eberhard Blenk in den Ruhestand verabschiedet wurde:

 

Eberhard Blenk absolvierte von September 1970 bis Februar 1973 eine Ausbildung zum Bankkaufmann und leistete anschließend seinen Grundwehrdienst ab. Von 1975 bis 1979 studierte er Soziale Arbeit an der FH Würzburg. Im August 1979 wurde er als Jugendpfleger beim Landkreis Würzburg eingestellt. Nach der Übernahme in das Beamtenverhältnis wurde er ab Januar 1994 zum Leiter des Kreisjugendamtes ernannt. Im März 1998 wurde er weiter zum Stellvertreter des Geschäftsbereichsleiters Jugend, Soziales und Gesundheit bestellt. Ab dem Jahr 2000 nahm er erfolgreich am Aufstieg in den höheren Dienst teil. Nach der Aufteilung des Kreisjugendamtes im Januar 2004 leitete er den sozialpädagogischen Bereich des Amtes für Jugend und Familie. Die Stellvertretung der Geschäftsbereichsleitung oblag ihm weiterhin. Im Juli 2006 wurde er als Fachbereichsleiter dem Fachcontrolling für die sozialen Aufgaben und Koordinator für die Beratungsstellen zugeteilt. Zum Leiter des Beratungs- und Eingliederungszentrums für Arbeitssuchende (heutiges Jobcenter) wurde er im Januar 2008 ernannt, gleichzeitig leitete er von 2008 bis 2012 die Sozialhilfestelle inklusive des Asylbewerberleistungsrechts. , zum August wechselte er als Leiter in die Betreuungsstelle. Diese Position hat er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im September 2019 inne.

 

Zusätzlich zu diesen vielfältigen verantwortungsvollen Aufgaben war Eberhard Blenk von 1999 bis 2010 stimmberechtigtes Mitglied im Bayerischen Landesjugendhilfeausschuss für den Bayerischen Landkreistag. Von 1981 bis 2018 lehrte er nebenberuflich an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt. Von 2000 bis 2006 war Eberhard Blenk Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der unterfränkischen Jugendamtsleiter. Als größte Herausforderung seiner fast 20-jährigen sozialpolitischen Verantwortung bezeichnet er die Gesetzesreform vom Jugendwohlfahrtsgesetz zum Kinder und Jugendhilfegesetz, einem modernen Dienstleistungsgesetz, im Jahr 1991.

 

 

 

Der langjährige Leiter der Straßenverkehrs-, Zulassungs- und Führerscheinbehörde, Klaus Kluin, wurde von Landrat Eberhard Nuß in den Ruhestand verabschiedet: „Mit Ihrem Eintritt in den Ruhestand verlässt ein Fachbereichsleiter das Landratsamt Würzburg, der durch seinen Aufgabenbereich in der Öffentlichkeit sehr bekannt ist“.

 

Klaus Kluin ist vielen Landkreisbürger*innen als Leiter der Straßenverkehrs-, Zulassungs- und Führerscheinbehörde bekannt, immerhin hatte er diese Führungsaufgabe sei November 2001 inne. Sein Werdegang im öffentlichen Dienst begann im WM-Jahr 1974 als Regierungsinspektoranwärter beim Landratsamt Würzburg. Nach Stationen über das Landratsamt München (ab Oktober 1977) und den Landkreis Main-Spessart (ab September 1979) wurde er im Juli 1980 in den Dienst des Landkreises Würzburg übernommen und gleichzeitig der wirtschaftlichen Erziehungshilfe zugewiesen. Im Juni 1993 wechselte er als Leiter in die Liegenschaftsverwaltung, im März 1998 erfolgte ein weiterer Wechsel in die Abteilung Finanzen, Liegenschaften und Zentrale Dienste in der Position des stellvertretenden Fachbereichsleiters. Seit November 2001 ist er der Leiter der Straßenverkehrs-, Zulassungs- und Führerscheinbehörde, zusätzlich ist er seit November 2004 einer der Ersthelfer in der Verwaltung. Klaus Kluin wird auf Antrag mit Ablauf des 1. September 2019 in den Ruhestand versetzt.

 

Der Landrat dankte Klaus Kluin für seine langjährige Treue zum Landkreis Würzburg. Für die Personalstelle wünschte Bernhard Wallrapp alles Gute für den Ruhestand, diesen guten Wünschen schloss sich Personalratsvorsitzende Dr. Suzanne Klug an.

Fotos: Dagmar Hofmann