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Landratsamt Kitzingen informiert

Top 1: Neu am KKL: spezielle Fußsprechstunde -   Top 2: ​​​​​​​Wespen und Hornissen sind kein Grund zur Panik! -  Top 3: Das Gesundheitsamt rät zu „Sonne(n) mit Verstand – statt Sonnenbrand“

Landkreis Kitzingen

Top 1: Neu am KKL: spezielle Fußsprechstunde           
Unsere Abteilung für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin an der Klinik Kitzinger Land unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Dirk Gühlen bietet Ihnen ab sofort -zusätzlich zum bereits vorhandenen Angebot- ein breites Spektrum an konservativen sowie operativen Therapiemöglichkeiten bei Erkrankungen des Vor-, Mittel- und/oder Rückfußes an.
Unsere erfahrenen Ärzte Oberarzt Dr. med. Rani Elias und der leitende Oberarzt Dr. med. Levent Dursun sind beide unter anderem im Bereich der Fußchirurgie spezialisiert und als Fußchirurgen bei den Gesellschaften für Fußchirurgie zertifiziert.

Dr. Elias ist seit Mai 2022 an der Klinik Kitzinger Land angestellt. Davor war er an der Uniklinik in Rostock für den arrivierten Fußchirurgen Prof. Dr. med. Thomas Mittlmeier tätig. Dr. Elias´ Spezialgebiete sind die konservative sowie operative Behandlung diabetischer Füße – die sogenannte Charcot-Arthropathie, die operative Korrektur schwerer Deformationen des Fußes sowie die operative Korrektur von Platt- und/oder Hohlfüßen.

 

Dr. Dursun ist bereits seit 2013 in der Klinik Kitzinger Land tätig und besitzt langjährige Erfahrung im Bereich der elektiven Fußchirurgie und Fußtraumatologie. Besonders bei der Versorgung von komplexen Verletzungen von Fersenbein und Fußwurzel, wie Chopart- und Lisfranc-Luxationsfrakturen.

 

Ab sofort können Sie Termine für die Fußsprechstunde unter den Rufnummern 09321-704 1000 (Terminvereinbarung) oder 09321-704 1301 (Chefarztsekretariat Dr. med. Gühlen) vereinbaren. Unser Ziel ist es, Ihre Lebensqualität und Mobilität möglichst zu erhalten und/oder wiederherzustellen.

 

Zusammenfassung des Leistungsspektrums Fußchirurgie:

  • Operative Rekonstruktion und Stabilisierung des Fußes bei Charcot-Arthropathie (diabetisches Fußsyndrom)
  • Umstellungsosteotomien und Sehnenchirurgie bei komplexen Fehlstellungen wie Knick- Plattfußdeformität (Pes Planovalgus) und Hohlfußdeformität (Pes Cavovarus)
  • Arthroskopie und Gelenkoperation des oberen und unteren Sprunggelenkes
  • Versorgung von Verschleißerscheinungen (z.B. Arthrose des oberen und unteren Sprunggelenks sowie Arthrose der Fußwurzelgelenke)
  • Korrekturoperationen bei Hallux valgus und Hallux rigidus sowie Krallenzehen und Hammerzehen
  • Operationen bei Fersensporn und Plantarfasziitis
  • Versorgung aller Frakturen des Fußes und Sprunggelenkes

 

Top 2: Wespen und Hornissen sind kein Grund zur Panik!

Es ist schon seit einigen Wochen wieder soweit: Sie schwirren und brummen – ganz besonders, wenn man es sich im Garten mit etwas zum Essen bequem gemacht hat. Aber dies ist kein Grund zur Beunruhigung!

In der unteren Naturschutzbehörde rufen in den Sommermonaten viele besorgte Bürgerinnen und Bürger an, die Wespen bzw. deren Nester in ihrem Garten, Terrassen, unter dem Dach, in Rollokästen, Gartenschuppen usw. haben. Hier wissen die Betroffenen oft nicht, was zu tun ist. Tipps mit Hausmitteln gibt es unzählige, doch helfen diese nur selten.

An dieser Stelle ist es auch für die Bürger*innen schwer, die verschiedenen Arten der Tiere zu unterscheiden. Hier ist nämlich zu beachten, dass einige Arten unter Naturschutz stehen.

Herr Jonas Braun von der unteren Naturschutzbehörde vermutet, dass die Ausbreitung der Tiere durch die Witterungsverhältnisse begünstigt wurde. Die Wespen werden uns demnach noch einige Wochen begleiten.

Denn besonders im Spätsommer sind sie vermehrt unterwegs, da sie Nahrung für ihre Brut suchen. Erst wenn es kühler wird, verschwinden sie. „Wir können es uns nicht anders erklären, als dass es durch das warme Wetter so viele Wespen gibt“, sagt Braun. Durch die Wärme gebe es viel Obst, alles habe sehr stark geblüht und das begünstige auch die Wespen. Im Spätsommer sind die Völker am aktivsten.

„Wir haben sehr viele Anfragen in diesem Jahr von Menschen, die ein Wespennest bei sich in der Nähe entfernen lassen wollen“, sagt Braun. Doch das ist nicht immer so einfach.

Wenn ein solches Nest vorliegt und es sich in einer gefährlichen Lage wie zum Beispiel in der Nähe eines Kinderzimmers befindet, vermittelt die Naturschutzbehörde den Kontakt zu privaten Schädlingsbekämpfern. Denn die Feuerwehr kümmert sich schon länger nicht mehr um Wespennester. Den Schädlingsbekämpfer muss in dem Fall auch selbst bezahlt werden.

Für die restlichen Wespenarten und auch für Hornissen gilt: Sie stehen unter Schutz und ihre Nester dürfen nicht entfernt werden. Wer das dennoch tut, riskiert eine Geldstrafe. Insbesondere Hornissen sind nicht so gefährlich wie viele denken. „Hornissen jagen Wespen und Bienen und fliegen nicht auf unser Essen, deshalb sind sie eigentlich harmloser als Wespen“, sagt Braun. Hornissen hielten sich eher fern von Menschen. Doch die Größe der Insekten verunsichere viele.

In jedem Fall sollte man sich ruhig verhalten und nicht nach den Wespen oder Hornissen schlagen, um sie nicht zu reizen. Die Insekten schütten sonst einen Duftstoff aus, der nur noch mehr Artgenossen anlockt. Besser ist es, sie mit Wasser aus einer Sprühflasche anzusprühen. So denken die Tiere, dass es regnet und kehren in ihr Nest zurück.

Dass die hohe Zahl an Wespen in diesem Jahr insgesamt für eine Erholung der Insektenbestände steht, kann man laut Braun allerdings nicht sagen. „Es gibt Insekten, die Wärme mögen, aber natürlich auch solche, die das nicht mögen“, sagt er. Vor allem für Insekten, die im Wald leben, seien die Temperaturen zu hoch gewesen.

 

Einige Rechtliche Informationen:

Die Hornissen gehören zu den besonders geschützten Arten und es ist daher verboten, diesen Tieren nachzustellen, sie zu fangen, zu verletzen oder zu töten oder ihre Entwicklungsformen zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören. Ausnahmen und Befreiungen von diesen Verboten können in begründeten Fällen gewährt werden. Nach der Bundesartenschutzverordnung sind neben allen heimischen Bienen, Hummeln und Hornissen auch alle heimischen Arten der Kreiselwespen und der Knopfhornwespen besonders geschützt. Wenn es sich um eine dieser Arten handelt, darf man ohne Ausnahmegenehmigung nichts unternehmen.

Die unter Naturschutzbehörde ist allerdings nur für die Hornissen zuständig. Für alle anderen besonders geschützten Tierarten ist ein Antrag bei der höheren Naturschutzbehörde Regierung von Unterfranken zu stellen.

Die übrigen Wespenarten (z.B. Gemeine Wespe) sind nicht besonders geschützt und hier gelten die allgemeinen Tierschutz-, und Artenschutzbestimmungen (nicht mutwillig beunruhigen, ohne vernünftigen Grund fangen, verletzen, töten, die Lebensstätten ohne vernünftigen Grund beeinträchtigen oder zerstören).

Bitte handeln Sie nicht eigenmächtig – rufen Sie die Mitarbeiter*innen der unteren Naturschutzbehörde an, diese helfen Ihnen sehr gerne weiter – 09321/928 Durchwahl: 6210 bis 6216.

 

Top 3: Das Gesundheitsamt rät zu „Sonne(n) mit Verstand – statt Sonnenbrand“
„Die Haut vergisst nichts!“ – der ein oder andere rollt vielleicht schon mit den Augen, wenn er diesen Spruch hört oder liest. Doch er ist wahr. Wussten Sie, dass jeder Sonnenbrand Spuren in der Haut hinterlässt, wenn er auch „scheinbar schadlos“ wieder vergeht? In den schlimmsten Fällen sind die Konsequenzen schwerwiegende und sogar lebensgefährliche Erkrankungen, wenn vielleicht auch erst Jahrzehnte später.
Auch Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek bestätigt dies: „Bösartige Neubildungen der Haut zählen zu den weltweit am häufigsten auftretenden Krebsarten. Hier ist jeder betroffen und Kinderhaut dabei besonders gefährdet. Jeder Sonnenbrand in der Kindheit erhöht das Hautkrebsrisiko.“
Gewöhnen Sie Ihre Haut langsam an die sonnenreiche Jahreszeit. Beim Sonnenschutz gilt folgende Reihenfolge: vermeiden, bedecken, cremen. Generell werden vier Hauttypen unterschieden. Je heller die Haut (Typ 1), umso empfindlicher ist sie gegenüber UV-Strahlen (UV-A und UV-B). Hierbei ist es wichtig, eine Sonnencreme mit
einem hohen Lichtschutzfaktor zu wählen und sich vor jedem Gang in die Sonne einzucremen. Der Schutz hält hierbei nicht einen ganzen Tag, muss je nach Dauer und Gebrauchsanweisung öfter erneuert werden, insbesondere nach dem Schwimmen, bei Wanderungen in den Bergen und beim Wintersport. Mehrfaches Eincremen erhöht nicht den individuellen
Hautschutzfaktor. Auch bei diffuser Sonneneinstrahlung und bei durchsichtiger Kleidung kann sich ein Sonnenbrand entwickeln.
Kinder unter zwei Jahren sollten nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Eltern sollten für ihre Kinder unbedingt auf eine geeignete Kopfbedeckung achten sowie auf eine Sonnenbrille mit UV-Filter, um die Augen zu schützen. Die Haut vergisst nie. Beim «schwarzen Hautkrebs» Melanom können auch erbliche Faktoren eine Rolle spielen. Bei
Hautflecken/Muttermalen mit unklaren Hautveränderungen (z. B. Farbe, Form, Erhabenheit, eventuell auch juckend, leicht blutend) begeben Sie sich bitte in ärztliche Kontrolle.

Rechtzeitig erkannt, hat Hautkrebs gute Heilungschancen. Nähere Informationen finden Sie bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter www.klima-mensch-gesundheit.de.

von links: Dr. Rani Elias, Chefarzt Dr. Dirk Gühlen, Dr. Levent Dursun Foto: Alexander Kother_