Soziale Netzwerke

  

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Leopoldina-Krankenhaus ist Teil des Neurovaskulären Netzwerk Unterfranken

Schweinfurt  Seit der Gründungsveranstaltung am 1.02.2023 hat Unterfranken ein Neurovaskuläres Netzwerk, an dem neben dem Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt und der Universitätsklinik Würzburg weitere Kliniken der Region beteiligt sind. Dabei orientiert sich die enge Zusammenarbeit der einzelnen Fachdisziplinen und Krankenhäuser an der bereits lange etablierten Zusammenarbeit im Telemedizinnetzwerk TRANSIT-Stroke (Erstversorgung von Schlaganfällen), dem ein Großteil der am Neurovaskulären Netzwerk Unterfranken beteiligten Kliniken angehören.

 

Das Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt wird durch den Leitenden Oberarzt der Neurologischen Klinik, Klaus Dötter und den Chefarzt der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie, PD Dr. Dominik Morhard vertreten.

 

Das Netzwerk bildet eine innovative überregionale Versorgungsstruktur für Patientinnen und Patienten mit neurovaskulären Erkrankungen, wie beispielsweise einem Schlaganfall oder komplexen Gefäßveränderungen im Bereich des zentralen Nervensystems. Diese sollen an spezialisierten Kliniken mittels dort etablierter Therapiekonzepte behandelt werden. 

Auch das Leopoldina-Krankenhaus beteiligt sich am Neurovaskulären Netzwerk Unterfranken, um die Patientenversorgung in Unterfranken durch eine bestmögliche Zusammenarbeit der beteiligten Häuser zu optimieren. 

 

Neben regelmäßigen Treffen zum fachlichen Austausch und zur Qualitätssicherung soll eine gemeinsame Behandlungsleitlinie für neurovaskuläre Erkrankungen implementiert werden. Der Ausbau von Kooperationen, auch mit Partnern aus dem außerklinischen Bereich, wird gefördert.

Noch in 2023 ist eine Zertifizierung des Netzwerkes durch die drei Neuro-Fachgesellschaften – Deutsche Schlaganfallgesellschaft (DSG), Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie und Deutsche Gesellschaft für Neuroradiologie – geplant.

Bild: Annika Wolf