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Lichtinstallation: Würzburg setzt ein Zeichen gegen die Todesstrafe

Ein Hingucker ist die Marienfestung so oder so. Am 30. November wird sie aber noch einmal mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen, wenn sie im Grünen Licht erstrahlt. Damit beteiligt sich die Stadt Würzburg am weltweiten Aktionstag „Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe“ und unterstützt die Forderung der Initiatoren von der Organisation Sant´Egidio nach einer universellen Abschaffung der Todesstrafe. Die Kampagne wurde 2002 ins Leben gerufen. Seitdem haben sich Städte in mehr als 100 Ländern daran beteiligt – 300 alleine in Deutschland.

 

Inzwischen haben 142 Länder weltweit die Todesstrafe abgeschafft. Europa ist der erste Kontinent ohne Todesstrafe (mit Ausnahme von Weißrussland). Der 30. November wurde als Aktionstag gewählt, weil an diesem Tag im Jahr 1786 das Großherzogtum Toskana als erster Staat der Welt Folter und Todesstrafe abschaffte.

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