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„Mali darf nicht zum zweiten Afghanistan werden“

Appell der AWO-Landesvorsitzenden Nicole Schley und Stefan Wolfshörndl anlässlich des Welttags der Migrant*innen und Flüchtlinge am 16. Januar – AWO Bayern seit 1982 in der LAG Mali engagiert

- München -

„Mali darf nicht zum zweiten Afghanistan werden. Leider geben die aktuellen Medienberichte Anlass zu großer Sorge, dass sich die andauernde politische Krise in dem westafrikanischen Land zu einer humanitären Katastrophe entwickeln könnte. Wir appellieren an die Entscheidungsträger*innen auf allen Ebenen, machtpolitische Erwägungen beiseitezuschieben und stattdessen Besonnenheit walten zu lassen, damit, bevor die Mandate der internationalen Truppen in Kürze ablaufen, eine Lösung diskutiert und gefunden wird, mit der die Sicherheit und das Wohl der Menschen in Mali in den Mittelpunkt gestellt wird“, erklären Nicole Schley und Stefan Wolfshörndl, die Landesvorsitzenden der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Bayern.

 

Bereits im Mai 1982 initiierte der Landesverband der bayerischen AWO die heutige Landesarbeitsgemeinschaft Bayern Entwicklungshilfe Mali (LAG) und unterstützt vor Ort die Bevölkerung, vor allem Frauen, mit niedrigschwelligen Projekten zur Armutsbekämpfung. Die AWO-Doppelspitze: „Wir verfolgen die Situation im Land seit Jahrzehnten genau und erleben, wie viel Positives entstanden ist und entsteht und wie groß der Wunsch der Bürger*innen Malis nach Frieden und Stabilität ist. Diesen gilt es zu respektieren und nach Kräften zu unterstützen. Wir als AWO beabsichtigen, uns weiterhin für dieses Land in diesem Land zu engagieren.“

 

Informationen zur LAG Mali: www.lag-malihilfe.de