Berlin/Schweinfurt --- Im vergangenen Jahr hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) als Förderbank des Bundes und der Länder insgesamt 895 Projekte in den Landkreisen Schweinfurt und Kitzingen sowie in der Stadt Schweinfurt gefördert. Dabei wurden insgesamt 160 Millionen Euro an Fördergeldern ausgezahlt, was über 31 Millionen Euro mehr sind als im Jahr 2022.
Der größte Teil dieser Fördergelder entfiel auf Zuschüsse und Kredite zur Energieeffizienz und zum energetischen Bauen. Für 762 Vorhaben wurden Zusagen in Höhe von insgesamt 72,8 Millionen Euro gewährt. Darüber hinaus wurden 158 Vorhaben mit 21,2 Millionen Euro im Rahmen des KfW-Programms "Klimafreundlicher Neubau" gefördert. "Dies spiegelt eine weiterhin hohe Nachfrage nach energetischer Sanierung und energetischem Neubau wider, was als entscheidender Hebel zur Erreichung der Klimaneutralität des Landes und zur Senkung der Energiekosten angesehen wird" betont Hümpfer, Bundestagsabgeordneter der SPD für Schweinfurt und Kitzingen.
Das KfW-Wohneigentumsprogramm unterstützte den Kauf oder Bau von 106 selbstgenutzten Eigenheimen oder Eigentumswohnungen in der Region mit 9,7 Millionen Euro.
Des Weiteren wurden 1,6 Millionen Euro für den Bau von Ladesäulen für E-Mobilität in 183 Fällen gewährt. "Die Förderung von Ladesäulen ist wichtig, um die notwendige Ladeinfrastruktur für Elektroautos in unserer Region zu schaffen.", so Hümpfer.
Die Energieversorger in Schweinfurt und Kitzingen erhielten 24,8 Millionen Euro als Soforthilfe und Preisbremse für Gas und Wasser, einschließlich der übernommenen Abschlagszahlungen im Dezember 2022.
Unternehmen in der Region erhielten über KfW-Förderungen insgesamt 63,8 Millionen Euro für Unternehmensinvestitionen, wovon 20,6 Millionen Euro für Gründungen vorgesehen waren. "Die Förderung der KfW durch Zuschüsse und Kredite sorgt für Innovationskraft in unserer Region, von der wir alle profitieren", so Hümpfer.

