Unterfranken: Noch nie gab es bei einer Kommunalwahl in Unterfranken so viele Listen und Kandidierende wie in diesem Jahr von Bündnis 90/Die Grünen. Insgesamt treten 1.967 Kandidierende für Gemeinde-, Stadt- und Kreistage an. Hinzu kommen 25 Bürgermeisterkandidierende sowie 5 Landratskandidierende. Das ist ein starkes Signal für eine lebendige Demokratie – und für den grünen Aufbruch in der Region.
Begeisterung für Kommunales
„Diese Zahlen zeigen, wie groß Begeisterung und Engagement für die Kommunalpolitik sind – so stark wie lange nicht“, äußert sich Dr. Simone Artz, Bezirksvorsitzende aus Würzburg. Besonders stolz sind die Grünen darauf, dass 50 Prozent der rund 2.000 Kandidierenden Frauen sind. Das sei ein deutliches Zeichen für mehr Gleichberechtigung und Vielfalt in den kommunalen Gremien. Auch die politische Landschaft wird vielfältiger: Jede fünfte Liste ist komplett neu. Das bringe frische Ideen, neue Perspektiven und neuen Schwung in Städte, Märkte und Gemeinden.„Demokratie lebt vom Mitmachen. Auf unseren Grünen Listen finden sich durchweg motivierte und kompetente Menschen, die für die Gemeinschaft Verantwortung übernehmen wollen“, so Volker Goll, Bezirksvorsitzender aus Kahl/Main.
Mitgestalten in den Rathäusern
Für Bündnis 90/Die Grünen ist die hohe Zahl an Kandidierenden zugleich Ansporn und Auftrag. Man wolle in Rathäusern, Kreistagen sowie in Stadt-, Marktgemeinde- und Gemeinderäten mit dazu beitragen, Unterfranken Schritt für Schritt grüner, nachhaltiger und zukunftsfester zu machen – mit einer Politik, die auch an zukünftige Generationen denkt, eine Verwaltungzeitgemäß gestaltet und soziale Gerechtigkeit sowie eine starke regionale Wirtschaft zentral im Blick hat.
„Wir spüren in allen Teilen Unterfrankens Rückenwind – von den Städten bis in die kleinsten Gemeinden. Wir werden in immer mehr Winkeln der Region sichtbar und gestalten mit. Unsere Mitglieder meckern nicht, sie wollen machen“, betonen beide Bezirksvorsitzende. Das Engagement reiche von jungen Erstkandidierenden bis hin zu erfahrenen Kommunalpolitikerinnen und -politikern.
Optimismus für den Wahltag
Mit Blick auf den Wahltag am 8. März zeigen sich die Grünen kämpferisch und optimistisch: „Wir wollen gestalten, nicht nur begleiten. Wir wollen Unterfranken grüner machen – mit Leidenschaft, Kompetenz und Teamgeist.“Dass die Wahl diesmal auch auf den Internationalen Frauentag fällt, halten die Grünen für ein gutes Zeichen. „Wir sind die Partei, die Gleichberechtigung nicht nur in Sonntagsreden beschwört, sondern praktisch lebt und in der Satzung verankert hat!“ Die hohe Zahl an Kandidierenden bildet ein starkes Fundament – und ein deutliches Zeichen, dass immer mehr Menschen bereit sind, Verantwortung für ihre Heimat zu übernehmen.

