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Menschenfeindliche Abschiebepraxis in Bayern

Schmerzliches Urteil am Verwaltungsgericht Bayreuth gegen Immaculate Adet

Erneut hat es in Bayern ein Abschiebeurteil gegen gelungene kulturelle Integration und soziales Engagement gegeben. Wie erst am Freitag bekannt wurde, hat das Verwaltungsgericht in Bayreuth die ehrenamtlich tätige bildungspolitische Referentin eines bundesweiten rassismuskritischen Bildungsnetzwerks, Immaculate Adet, polizeilich festgesetzt, um sie in ihre Heimat Uganda abzuschieben.

 

Dazu äußerst sich Simone Barrientos: „Frau Adet lebt nun bereits seit 14 Jahren selbst sehr gut integriert in Bayreuth und engagiert sich gegen Rassismus in der Gesellschaft und setzt sich dabei für geflüchtete Menschen ein. Dieser Aspekt ist auch ein Schwerpunkt meiner politischen Arbeit und Grundposition der Partei DIE LINKE. Obwohl sich die Härtefallkommission Bayerns und auch Verbände der Freien Wohlfahrt Bayerns nachweislich für den Verbleib Frau Adets in ihrer heutigen Heimat einsetzten, ist sie nun im Gewahrsam des Ausländeramtes Bayreuth-Stadt.

 

Die beabsichtigte Abschiebung von Immaculate Adet, einer mutigen jungen Frau, die unsere Achtung verdient, macht mich betroffen und ist für mich als linke Kulturpolitikerin, die im benachbarten Würzburg ihren Wahlkreis hat, unverständlich. Gerade deshalb werde ich auch weiterhin viel Kraft und Leidenschaft in der Flüchtlingshilfe aufbringen!“

Nach 14 Jahre in Deutschland soll Immaculate Adet abgeschoben werden