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Mobile Endgeräte für bedürftige Schülerinnen und Schüler an Würzburger Schulen

Würzburg - Mit Schreiben des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus vom 03. Juli 2020 wurde der Stadt Würzburg als Sachaufwandsträger das Inkrafttreten der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen aus dem Förderprogramm Sonderbudget Leihgeräte (SoLe) bekanntgegeben. Der Stadt Würzburg wird für die Ausleihe an bedürftige Schülerinnen und Schülern eine Fördersumme von rund 1.067.000 Euro bewilligt, die auch in vollem Umfang in Anspruch genommen wird.

 

Aufgrund der Förderhöhe ist für die Beschaffung ein europaweites Ausschreibungsverfahren durchzuführen. Andere Verfahren wurden von der Regierung von Unterfranken aus rechtlichen Erwägungen abgelehnt. „Wir versuchen alles um viele Schülerinnen und Schüler mit mobilen Leihgeräten baldmöglichst auszustatten. Doch auch wir müssen uns an die gesetzlich vorgegebenen Fristen für Europaweite Vergabeverfahren halten“, so der Fachabteilungsleiter Haushalt und Sachaufwand für Schulen, Ralph Busse.

 

Um dieses Verfahren effizient und schnell abwickeln zu können, wurde durch den Fachbereich Schule ein Warenkorb festgelegt. Dieser umfasst ein IPad sowie ein Notebook mit dem Betriebssystem Windows10.

 

Die Dauer der Auslieferung lässt sich aktuell noch nicht abschätzen, mit Verzögerungen muss angesichts der Marktlage verstärkt durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie gerechnet werden. „Leider ist der Markt leergefegt. Dies trifft natürlich auch die Kommunen. Wer in privatem Rahmen in den vergangenen Wochen einen Laptop bestellt hat, wurde zum Teil auch mit Lieferzeiten von bis zu acht Wochen überrascht und das für nur ein Gerät! Wenn nun die Bestellungen der großen Kommunen wie beispielsweise München oder Nürnberg eintreffen, die auch alle die Vergabeverfahren durchlaufen müssen, wird es realistischerweise schwierig werden, die notwendige Menge an Geräten zeitnah geliefert zu bekommen“, so die zuständige Leiterin des Bildungs-, Schul- und Sportreferats, Bürgermeisterin Judith Jörg. Dennoch wird die Stadt Würzburg mit Hochdruck daran arbeiten, die mobilen Endgeräte zügig zu beschaffen.

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