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Möhren, Salat und Co. vom eigenen Feld

Johanniter-Kindertagesstätte Vogelnest geht unter die Selbstversorger – teilweise zumindest, aber mit ökologischem und pädagogischem Hintergrund.

BERGTHEIM - Am 19. März startete die Johanniter-Kita mit dem ersten Pflanzworkshop in das Projekt des Bildungsprogrammes „GemüseAckerdemie“ und ist somit die zweite AckerKita im Raum Unterfranken. Die zu bewirtschaftende Fläche wurde von der Gemeinde Bergtheim zur Verfügung gestellt. Dort werden im Mai zum ersten Mal 39 drei bis sechsjährige aus der Kita Vogel- und Storchennest Kohl, Kartoffeln, Zwiebeln und anderes Gemüse anpflanzen.

 

„Durch praktisches Ackern bekommen die Kinder einen selbstständigen Einblick in den Anbau und das Wachstum von Lebensmitteln und können sich Gedanken machen über Ressourcen, Nachhaltigkeit und damit Verantwortung für ihr Handeln übernehmen“, berichtet Kita-Leiterin Verena Müller.

 

Ackerdemie berät Erzieher und Kinder

Den Erzieherinnen und Nachwuchs-Landwirten hilfreich zur Seite steht in den nächsten Jahren dabei Hildegard Cäsar, Acker Coachin der GemüseAckerdemie. Die GemüseAckerdemie ist eine Institution, die Kitas und Schulen beim Anbau von Lebensmitteln berät sowie Workshops für Lehrer und Erzieher anbietet. „Mit Neugier, Begeisterung und Acker Praxis wollen wir nun einen weiteren Grundstein für die Entwicklung nachhaltiger Werte legen“, so Verena Müller. Neben der Kneippkonzeption bietet die Johanniter-Kita mit dem künftigen nachhaltigen und ökologischen Anbau nun einen zweiten Aspekt in der Erziehung.

Bildunterschrift: Beim Pflanzworkshop wurden den Kindern und ihren Erzieherinnen viele Tipps und Tricks in Sachen Anbau gezeigt. (Theresa Batta / Johanniter).