Schweinfurt - Vom 07. bis 08. November findet das Netzwerktreffen der 9. Projektphase der deutschen Klimapartner in Schweinfurt statt. Oberbürgermeister Sebastian Remelé wird dieses am
Dienstag, 07. November
um 13:15 Uhr
in der Oberen Diele des Alten Rathauses
offiziell eröffnen.
In allen elf deutschen Städten, unter ihnen Dresden, Essen, Stuttgart und Wolfsburg, die Klimapartnerschaften z. B. mit Puebla in Mexiko und Cochabamba in Bolivien haben, hat inzwischen der Arbeitsbesuch aus den Südkommunen stattgefunden. Nun muss im weiteren Austausch erarbeitet werden, wie aus den von uns Allen erstellten „Visionen“ konkrete „Handlungsprogramme“ erarbeitet werden. Jede deutsche Stadt hat nun ziemlich genaue Vorstellungen, welche Projekte im Bereich Klimawandel und Klimafolgenanpassung sowohl für ihre eigenen Städte als auch für die Partnerstädte wichtig und umsetzbar wären. Von der SKEW (Servicestelle Kommunen in der Einen Welt) werden bei dem anstehenden Netzwerktreffen u. a. Angebote zur personellen und finanziellen Unterstützung vorgestellt und erläutert. Außerdem berichten alle teilnehmenden Klimapartner über den aktuellen Erarbeitungsstand der Handlungsprogramme und erhalten Empfehlungen für die weiteren Schritte.
Im Rahmen dieses Netzwerktreffens wird Schweinfurt vorstellen, wie gemeinsam mit den Bürgern hier und in Tarija (Bolivien) der Umgang mit Müll und Grünflächen (Stichwort: Grünes Band) verbessert werden kann. Die Entwicklung neuer Stadtteile wird für Tarija mit der hohen Binnenmigration ein großes Thema. Das korreliert mit unseren Planungen in Schweinfurt für unser „Klimaquartier“.
Ein wesentlicher Baustein der Zusammenarbeit im Netzwerk ist der Erfahrungsaustausch.
Jede Kommune hat inzwischen Kernteams und Steuerungsgruppen installiert. Man tauscht sich monatlich in Videokonferenzen aus. Die Strukturen für ein effektives Arbeiten sind damit gelegt.
Hintergrundinformation:
Seit dem Jahr 2022 besteht die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) begleitete und finanziell unterstützte Kommunale Klimapartnerschaft zwischen Schweinfurt und Tarija (Bolivien). Damit möchte die Stadt Schweinfurt einen aktiven Beitrag im Bereich des globalen Klimaschutzes und der Klimafolgenanpassung leisten.
Grundgedanke der Partnerschaft ist es, eine fachliche Zusammenarbeit zwischen den beiden Kommunen in verschiedenen Bereichen aufzubauen. Beide Städte haben sich unter der Schirmherrschaft des BMZ verbindlich verpflichtet, zu den Themen Klimaschutz und Klimafolgenanpassung ein gemeinsames Handlungsprogramm zu entwickeln.
Das Handlungsprogramm wird in den eingerichteten Steuerungsgruppen und Kernteams erarbeitet und innerhalb der Kommunen und zwischen den Partnern über die Koordination kontinuierlich abgestimmt.
Unterstützt wird die Stadt Schweinfurt von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW), die als Servicestelle das Projekt betreut. Weitere Informationen zum Programm der Kommunalen Klimapartnerschaften erhalten Sie hier: https://skew.engagement-global.de/kommunale-klimapartnerschaften.html
