Soziale Netzwerke

  

Anzeige

_Neue Gesichter informieren auf der Würzburger Landesgartenschau über Biobanken

Bei einem großen Aktionstag auf der Landesgartenschau in Würzburg am Samstag, den 25. August 2018, informiert die Interdisziplinäre Biomaterial- und Datenbank der Medizinischen Fakultät Würzburg (ibdw) über das Thema Biobanking. Mit dabei: Die vier Gesichter einer neuen Infokampagne.

Vor fünf Jahren wurde am Uniklinikum Würzburg die Interdisziplinäre Biomaterial- und Datenbank der Medizinischen Fakultät Würzburg (ibdw) eröffnet. Seither hat sie mehr als 260.000 Biomaterialproben von Patientinnen und Patienten sowie Studienteilnehmer/innen gesammelt und sicher in ihren Tiefkühllagern untergebracht. Damit diese Erfolgsgeschichte weitergehen kann, stellt die ibdw sich und ihre Arbeit am Samstag, den 25. August 2018, bei einem Aktionstag auf der Landesgartenschau in Würzburg vor. Schauplatz ist das Wissenschaftsgebäude „LAB13“.

 

Neue Posterkampagne gestartet

Präsentiert wird unter anderem eine neue Infokampagne, die von „vier Gesichtern der ibdw“ getragen wird. Auf Postern informieren Brigitte, Robert, Sabine und Horst die Besucherinnen und Besucher über das Thema „Biobank“. Sie laden Patientinnen und Patienten dazu ein, im Rahmen ihrer Behandlung am Uniklinikum Würzburg freiwillig Biomaterialproben für die medizinische Forschung zu spenden.

 

Die Plakate, die nach dem Aktionstag auch am Uniklinikum zu sehen sein werden, sind Teil einer deutschlandweiten Informationskampagne des Deutschen Biobank-Knotens „German Biobank Node (GBN)“. Der GBN stellt darin die Aufgaben von Biobanken vor und erläutert ihre große Bedeutung für die Wissenschaft. Der Aktionstag bietet ferner viele Mitmachaktionen. In ihrer Öffentlichkeitsarbeit unterstützt werden die „Biobanker“ von einem Forschungsprojekt der Europäischen Ethnologie der Universität Würzburg: Gemeinsam wird nach neuen Ansätzen für die öffentliche Darstellung von Biobanken gesucht.

 

Hintergrund: Mehr Information und Transparenz

Biomaterialproben – wie Blut, Gewebe und andere Körpermaterialien – sind heutzutage für die medizinische Forschung unverzichtbar. „Mit ihrer Hilfe können Ärzte und Wissenschaftler Krankheitsursachen erkennen und neue gezielte Therapien entwickeln“, erläutert der Leiter der ibdw, Prof. Dr. Roland Jahns. Seit Juni dieses Jahres wird die Arbeit der Biobanken in Deutschland auch auf der Website www.biobanken-verstehen.de erläutert. In allgemeinverständlicher Form werden hier häufig gestellte Fragen beantwortet. „Wir möchten mit unserer Informationskampagne und der Website zu mehr Transparenz und Bereitschaft zum Mitmachen beitragen“, erläutert Prof. Dr. Michael Hummel, Verantwortlicher des GBN und Koordinator der Deutschen Biobank-Allianz (GBA), den Hintergrund der Aktion. Die GBA ist ein Zusammenschluss von elf deutschen Universitäts-Biobanken.

 

Als ein Eckpfeiler der GBA hat die Würzburger Biobank ibdw die aktuelle Informationskampagne maßgeblich mitgestaltet. Gefördert werden der Deutsche Biobank-Knoten GBN und der Biobanken-Verbund GBA vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Wesentliche Unterstützung für die Fakultätsbiobank ibdw leisten außerdem das Interdisziplinäre Zentrum für Klinische Forschung (IZKF) Würzburg, die Würzburger Universität und das Uniklinikum Würzburg.

Zwei Beispiele aus der neuen Infokampagne der Interdisziplinären Biomaterial- und Datenbank der Medizinischen Fakultät Würzburg (ibdw).