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Notärztliche Versorgung in der Region Ochsenfurt sichergestellt

Main-Klinik schließt Versorgungslücke des bodengebundenen Notarztes

OCHSENFURT -Ab April 2021 engagiert sich die Main-Klinik Ochsenfurt mit seinem dafür extra aufgestockten Team für die flächendeckende Notfallversorgung der Region. Die Klinik stellt dann mit ihrer sogenannten Institutionsermächtigung 22 Wochen im Jahr den bodengebundenen Notarzt und schließt damit die drohende Versorgungslücke in der Region. Die Lücke ist aufgetreten, weil niedergelassene Ärzte Ihre langjährige Notarzttätigkeit beendet haben.

 

„Wir freuen uns, dass wir mit unserem Main-Klinik-Team einen wesentlichen Beitrag dazu leisten können, die Bevölkerung flächendeckend zu versorgen,“ so Christian Schell, Geschäftsführer des Ochsenfurter Krankenhauses.

 

Dr. Manfred Knof, Main-Klinik-Chefarzt und Gruppensprecher der Notarztgruppe Ochsenfurt: „Langfristig wird die Main-Klinik sogar noch mehr Zeiten übernehmen müssen, da weitere niedergelassene Ärzte in den Ruhestand gehen werden.“ Durch die sehr partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Main-Klinik und der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) und das Engagement der Ärzte und Gruppensprecher vor Ort kann die hohe Besetzungsquote im Notarztdienst trotz des hohen Ärztemangels auch in Zukunft in der Region Ochsenfurt erhalten bleiben.

 

Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) ist zusammen mit den 25 Zweckverbänden für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung und einem Rettungszweckverband für die flächendeckende Sicherstellung des bodengebundenen Notarztdienstes − nicht aber für die Luftrettung − in Bayern zuständig. Grundsätzlich obliegt die Sicherstellung der notärztlichen Versorgung dem Land Bayern (unter der Zuständigkeit des Innenministeriums). Mit dem Bayerischen Rettungsdienstgesetz (BayRDG) wurde die Organisation und Sicherstellung des bodengebundenen Notarztdienstes unter anderem an die KVB übertragen. Die Finanzierung des Notarztdienstes ist hingegen Aufgabe der Krankenkassen und der Unfallversicherungsträger.

 

Die Main-Klinik Ochsenfurt (140 Betten, 4 OP-Säle) ist ein sich dynamisch entwickelndes, kommunales Krankenhaus der Versorgungsstufe 1 mit den Hauptabteilungen Anästhesie und Intensivmedizin, Chirurgie, Innere Medizin und Urologie sowie belegärztlicher Versorgung auf den Gebieten Gynäkologie, HNO- und Augenheilkunde. Der Rettungshubschrauber „Christoph 18“ ist direkt an der Main-Klinik stationiert. Das Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg ist der Träger der Main-Klinik Ochsenfurt. Es ist Mitglied des Krankenhausverbundes Klinik-Kompetenz-Bayern und Akademisches Lehrkrankenhaus der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

BU: Heiko Keller (Kassenärztliche Vereinigung Bayerns, Fachreferent Notdienste) und Dr. Manfred Knof (Chefarzt Main-Klinik und Gruppensprecher der Notarztgruppe Ochsenfurt) freuen sich, dass die Notarztversorgung in der Region Ochsenfurt weiterhin sichergestellt ist. Foto: Lisa Fleder, Main-Klinik Ochsenfurt, Marketing