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Pressemitteilung zum erwarteten Ausstieg aus dem Projekt Landesgartenschau 2026 in Schweinfurt

Schweinfurt: Die Stadträte, die im Juni für die Landesgartenschau gestimmt haben, sollen die Hälfte ihrer Stadtratstantiemen für die nächsten fünf Jahre zugunsten der Stadt Schweinfurt spenden. Das ist die Forderung der Schweinfurter Bürgerplattform, die sie an die kommunalen Mandatsträger von CSU, Grünen und Pro Schweinfurt richtet nachdem der Ausstieg aus dem Projekt LGS 2026 bekannt wurde.

Die Bürgerplattform, die aus der Bürgerinitiative gegen die Landesgartenschau entstanden ist, nimmt auch die Vereinigung „Freunde der Landesgartenschau“ in die Pflicht: Der Verein soll seine Arbeit nun nicht etwa einstellen, sondern sich Aktionen überlegen, wie er Einnahmen generieren kann, um die Schäden für die Stadt aus dem späten Ausstieg aus dem Millionen-Projekt Landesgartenschau zu verringern. Der Vereinszweck sollte für mindestens die nächsten fünf Jahre dementsprechend geändert werden, um die Schäden aus der Vertragsstrafe zu verringern, empfiehlt Bürgerplattform-Sprecher Richter in Richtung seines Gegenübers Florian Dittert. Stadtrat Dittert - der große Erfolge im Spenden sammeln für den Wildpark aufzuweisen hat – und nun gefordert sei seine Fähigkeiten auch hier einzubringen.

Die Bürgerplattform dankt dagegen den Fraktionen der SPD, Freien Wählern, Linkspartei, AfD, Zukunft und FDP für ihren stetigen Einsatz gegen den geplanten Megaevent in den Ledward Baracks. Da die Befürworter ihre Position mit ziemlicher Vehemenz vertreten haben, hatte es Kraft gekostet eine Gegenposition einzunehmen, lobt Volker Müller (2. Sprecher) das Engagement der Vertreter der Rathaus-Opposition. Auch wenn keiner der Beteiligten mit böser Absicht gehandelt habe, sei durch das sture und lange Festhalten an dem Millionen-Projekt der Stadt ein Millionenschaden entstanden. In einer Demokratie sei wichtig, dass nun Personen die Verantwortung für das Desaster übernähmen. Eleonore Franzreb-Oztürk von der BI  sieht dies als wichtigen Beitrag dafür, dass die in der Frage Landesgartenschau gespaltene Bürgergesellschaft in Schweinfurt wieder heilen kann.

Foto: by Schweinfurter Bürgerplattform