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Regelung für den Schulunterricht im Landkreis Würzburg ab dem 12. April 2021

Kindertagesbetreuung bleibt geschlossen

LANDKREIS WÜRZBURG - Die Corona-Inzidenz im Landkreis Würzburg beträgt am heutigen Freitag laut RKI 105,98. Deshalb tritt ab dem 12. April 2021 entsprechend der 12. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung für die Schulen im Landkreis Würzburg folgende Regelung in Kraft, die bis zum 18. April 2021 gilt:

 

An Grundschulen und Grundschulstufen der Förderzentren im Landkreis Würzburg findet grundsätzlich Distanzunterricht (Homeschooling) statt. Ausnahmen sind die vierten Klassen der Grundschulen, hier kann Wechsel- bzw. Präsenzunterricht stattfinden, wenn der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann.

 

Für die weiterführenden und beruflichen Schulen im Landkreis Würzburg findet ebenfalls Distanzunterricht statt. Ausnahmen gelten für die Jahrgangsstufen 11 der Gymnasien und der Fachoberschulen sowie für Abschlussklassen aller weiterführenden und beruflichen Schulen. Hier kann Wechsel- bzw. Präsenzunterricht stattfinden, wenn der Mindestabstand von 1,5 m durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann.

 

Die Schulen müssen jedoch für eine Notbetreuung der Schüler*innen sorgen, die nicht zuhause betreut werden können.

 

Negativer Corona-Test ist Voraussetzung für Teilnahme am Präsenzunterricht

Am Präsenzunterricht und an Präsenzphasen des Wechselunterrichts dürfen nur Schüler*innen teilnehmen, die zu Beginn des Schultages über ein schriftliches oder elektronisches negatives Ergebnis eines PCR- oder POC-Antigentests in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus verfügen oder in der Schule unter Aufsicht einen Selbsttest mit negativem Ergebnis vorgenommen haben. Der Test darf höchstens 48 Stunden vor Unterrichtsbeginn vorgenommen worden sein.

 

In den Schulen im Stadtgebiet Würzburg mit einer heutigen Inzidenz von 91,45 (RKI) bleibt es beim Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand von 1,5 m.

 

Landrat Thomas Eberth bedauert diese Regelung, die für zahlreiche Familien sicher eine große Belastung darstellt, sehr. „Die gesetzlichen Grundlagen geben leider nicht her, dass wir bei einer knapp über 100 liegenden Inzidenz hier eine Ausnahme von der Regel machen“, so Eberth. Auch die Nachfrage bei der Regierung von Unterfranken hat dies bestätigt. In manchen Familien im Landkreis werden jetzt Realschüler*innen oder Gymnasiasten, die eine Schule in der Stadt besuchen, Präsenz- oder Wechselunterreicht genießen können, während ein Grundschulkind der 1. bis 3. Jahrgangsstufe aus derselben Familie im Distanzunterricht bleiben muss. „Der Landkreis hat seine Schulen alle mit ausreichender Anzahl an Masken, Schutzmaterial und Schnelltests ausgestattet und die PCR-Testlinien auf der Talavera aufgestockt, um mit allen Sicherheitsmaßnahmen einen Präsenzunterricht zu ermöglichen. Dennoch müssen wir die 12. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung akzeptieren und den Familien diese nicht einfache Situation zumuten“, bedauert Landrat Thomas Eberth.

 

Kindertagesbetreuung bleibt im Landkreis geschlossen

Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierten Spielgruppen für Kinder sind aufgrund der heutigen Inzidenz von 105,98 geschlossen. Eltern, die eine Kindertagesbetreuung nicht anderweitig sicherstellen können, können eine Notbetreuung in Anspruch nehmen. Nach aktueller Rechtslage wird auch künftig jeweils am letzten Arbeitstag einer Woche die Inzidenzeinstufung für Schulen und Kitas für die darauf folgende Woche vorgenommen.