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Spatenstich für den Neubau des Bauhof-Stützpunktes Giebelstadt

Mit dem symbolischen Spatenstich hat das Neubau-Projekt des Bauhofs Giebelstadt einen weiteren Meilenstein erreicht.

Giebelstadt-Im Gewerbegebiet „An der Flughafenstraße“ griffen am vergangenen Freitag Landrat Eberhard Nuß, MdL Manfred Ländner und Giebelstadts Bürgermeister Helmut Krämer zum Spaten, unterstützt von Vertretern des Staatlichen Bauamts, des Kreisbauausschusses, des Landratsamtes Würzburg, der Straßenmeisterei Ochsenfurt und den am Bau beteiligten Firmen. Der neue Bauhof-Stützpunkt Giebelstadt wird mit 3,2 Millionen Euro Kosten veranschlagt. Die Fertigstellung ist für Frühsommer 2019 geplant.

 

Nur auf dem neuen Grundstück könne die Richtlinie für die Anlagen von Meistereien umgesetzt werden, erklärte Landrat Eberhard Nuß in seiner Rede. Er dankte Bürgermeister Krämer dafür, „dass die Gemeinde Giebelstadt uns dieses ideale Grundstück angeboten hat.“ Mit dem Neubau sollen auch die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter verbessert werden – ein Sozialraum, getrennte Umkleideräume, Waschgelegenheiten und ein Büro sind geplant. „Unsere Strasser garantieren den Landkreisbewohnern sommers wie winters die Sicherheit auf den Straßen. Dafür bieten wir ihnen Arbeitssicherheit – das ist doch eine faire Sache.“ Die Mitarbeiter seien im Vorfeld um Verbesserungsvorschläge gebeten worden, da deren Sicherheit und Gesundheit die Motivation war, im Jahr 2015 den Neubau des Landkreis-Bauhofs zu beschließen und zu planen.

 

Für die Optimierung der täglichen Arbeitsabläufe und die energetische Planung zeigt sich das Architekturbüro Dold + Versbach aus Gerbrunn verantwortlich. „Wir sind auf einem neuen Weg, wie ein Bauhof funktioniert – der Mittelpunkt wird die multifunktionale Halle sein“, sagte der ausführende Architekt Matthias Versbach. Auf einer Netto-Nutzfläche von 1.600 Quadratmetern sind alle Fahrzeuge untergebracht und die Bauhof-Mitarbeiter können erforderliche Arbeiten unabhängig von der Witterung erledigen. Die Gasbrennwerttherme wird durch eine Solaranlage unterstützt und auch eine Photovoltaikanlage für den Eigenbedarf und für die Überschuss-Einspeisung sowie eine Regenwasser-Zisterne sind vorgesehen.

 

Bereits im Herbst 2017 hat die Firma Trend Bau aus Röttingen Bodenverbesserungsmaßnahmen vorgenommen, die Firma Blank Bauunternehmung aus Helmstadt wird nun mit den Rohbau-Arbeiten beginnen.

 

Landrat Eberhard Nuß (7.v.l) wird beim symbolischen Spatenstich unterstützt von Manfred Ländner, MdL (6.v.l.), Helmut Krämer, Bürgermeister von Giebelstadt (8.v.l.), sowie von Vertretern des Staatl. Bauamts, des Kreisbauausschusses, des Landratsamts Würzburg und den am Bau Beteiligten. Foto: Marion Linneberg