Top 1: Ein Schal geht auf Reisen
Im Dezember letzten Jahres hat er für große Aufmerksamkeit gesorgt: Der Schal der Demokratie schmückte für rund zwei Wochen das Rathaus und machte auf die Bedeutung der Demokratie und den Wert eines Lebens in Freiheit aufmerksam. Ab dem 13. Mai bis zum 8. November wird er im Museum Schloss Aschach zu sehen sein.
Museumsleiterin Josefine Glöckner holte den Schal kürzlich im Kitzinger Rathaus ab und zeigte sich von der Geschichte dahinter begeistert. „Wir wollen in unserer Ausstellung „verstrickt und zugenäht“ Historisches und Modernes zeigen“, berichtet sie. Ein Schal, der symbolisch für einen politischen Diskurs steht, passe da prima ins Konzept. Von den Spinnstuben vergangener Jahrhunderte über den Handarbeits-Unterricht bis hin zu modernen Entwicklungen greift die Ausstellung ganz unterschiedliche Epochen auf. Auch ganz persönliche Geschichten über die Handwerkskunst werden präsentiert. Die Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, von 14 bis 17 Uhr und Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 11 bis 17 Uhr. Bürgermeisterin Astrid Glos freut sich, dass die Aktion von Dezember weiterlebt. Nicht nur als Ausstellungsstück, sondern auch im echten Leben. „Die Strickkurse, die sich seinerzeit in den Altenheimen gebildet haben, existieren immer noch“, berichtet sie
Top 2: Stabile Eintrittspreise und neue Veranstaltungshighlights
Die Temperaturen steigen, die Tage werden länger: Höchste Zeit für einen Freibadbesuch. In Kitzingen ist das ab dem 16. Mai wieder möglich.
Um 10 Uhr öffnet das Bad auf der Mondseeinsel wieder seine Pforten. Wenig später wird Oberbürgermeister Dr. Enis Tiz seinen ersten Sprung ins kühle Nass wagen und damit die Saison 2026 offiziell eröffnen. Alle Besucher haben an diesem Tag freien Eintritt. „An unseren Eintrittspreisen haben wir nichts verändert“, berichtet Betriebsleiterin Alexandra Schwab. Will heißen: Die Tageskarte kostet nach wie vor 4,50 Euro für Erwachsene und 3 Euro für Kinder und Jugendliche. Die Familienkarte gibt es für 12 Euro. Rund 60 000 Menschen sind im letzten Sommer auf die Mondseeinsel geströmt. Alleine im Juni waren es fast 25 000. Einen ähnlich guten Besuch erhoffen sich die Verantwortlichen auch in diesem Jahr.
Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Seit dem 30. März läuft die sogenannte Auswinterung. Alleine drei Tage braucht es, um das Wasser aus dem Schwimmerbecken zu leeren. Danach wird das Edelstahlbecken gereinigt. Letzteres gilt natürlich auch für die Gehwege, die Rutsche und die Sanitäranlage. „Und die Technik müssen wir auch hochfahren“, so Schwab.
Nach den umfangreichen Umbauarbeiten der letzten Jahre (neuer Kinderspielplatz, neues Edelstahlbecken, neue Baumpflanzungen) hat es über den Winter keine weiteren Erneuerungen gegeben, sieht man einmal von neuen Blumenkästen auf der Terrasse ab. Dafür planen Schwab und ihr Team einige besondere Veranstaltungen. Los geht es am 15. Und 16. Juni mit zwei Schwimmabzeichen-Tagen in Kooperation mit dem Deutschen Schwimmverband e.V. Wer sich vorher im Schwimmbad registriert (Tel. 09321/390070 oder E-Mail: info@aqua-sole.de) kann an diesen Tagen unter professioneller Anleitung sein Seepferdchen oder seine Abzeichen in Bronze, Silber oder Gold machen. Ende Juli/Anfang August ist außerdem eine „School-Out-Party“ vorgesehen. „Im Verlauf des Sommers kommt sicher noch das eine oder andere dazu“, kündigt Schwab an. Das gilt auch für das Sauna-Paradies „aqua-sole“, das auch in den Sommermonaten geöffnet hat und mit besonderen Events wie einem kostenlosen brasilianischen Sauna-Tag unter dem Motto „Samba de Sole“ (18. Juli) oder dem ersten „aqua-sole-Oktoberfest am 19. September lockt. Tickets dafür gibt es bereits ab dem Mai.Happy Summer – vier Stunden-Tarif aber ganzen Tag bleiben oder „Wenik-Ritual“, bei dem bis zu acht Personen in einer Sauna mit besonderen Aufgüssen und einer Brotzeit ganz besonders verwöhnt werden. Wegen der Revision wird das Saunaparadies vom 1. August bis 4. September geschlossen sein.
Top 3: Beim Mainfestival lässt sich ein ganzer Tag in Kitzingen genießen
Noch keine Pläne für den 1. Mai? Dann nichts wie hin zum Mainfestival in Kitzingen. Auch in diesem Jahr haben sich die Organisatoren rund um Frank Gimperlein vom Stadtmarketingverein einiges einfallen lassen. Los geht der Tag mit einer Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes ab 11 Uhr auf dem Stadtbalkon mit Live-Musik und Weißwurstfrühstück. Treffpunkt ist um 10.30 Uhr am Marktplatz.
Ab 11 Uhr kommen alle Freunde von schicken Autos auf ihre Kosten. Beim „Young- und Oldtimertreffen der Classic Cars“ am Bleichwasen gibt es einiges zu bewundern: Edle Karossen und flotte Flitzer - nostalgische Gefühle mit einbezogen. Wer seinen Hunger und Durst stillen möchte, der kommt bei der Streetfood Meile vor Ort voll auf seine Kosten.
Um 11 Uhr bieten die Mitarbeiter der Touristinfo eine kostenfreie öffentliche Stadtführung an und auch der Stadtschoppen hat an diesem Tag bereits um 11 Uhr geöffnet. Bis 22 Uhr gibt es am Stadtbalkon die Möglichkeit zum schöppeln und genießen. Viel schöner kann ein 1. Mai gar nicht ausklingen.
Top 4: Der StadtSchoppen startet wieder
Er hat sich längst etabliert als beliebter Treffpunkt für alle Einheimischen und Auswärtigen: Der Stadtschoppen am Etwashäuser Mainufer ist von Frühling bis Herbst gut besucht. Für die Stammgäste dauert die Winterpause viel zu lang. Jetzt ist die Wartezeit bald vorbei: Am Donnerstag, 23. April, geht es wieder los.
Ein guter Schoppen Frankenwein, die Sonnenstrahlen auf dem Main, der Blick auf die malerische Kitzinger Stadtsilhouette und sonntags immer wieder mal Live-Musik: Es gibt viele gute Gründe, dem Stadtschoppen einen Besuch abzustatten. „Wir dürfen uns auch heuer wieder auf ausgesuchte Weine lokaler und regionaler Winzer freuen“, sagt der Vorsitzende des Stadtmarketingvereins, Frank Gimperlein. Für jeden Geschmack ist etwas geboten – und die Winzer sind selbst vor Ort und stellen ihre Produkte und ihre Philosophie gerne persönlich vor. „Der ungezwungene Austausch und die besondere Atmosphäre sind sicherlich die großen Trümpfe unseres Stadtschoppens“, weiß Gimperlein und hat noch einen Tipp für alle Besucherinnen und Besucher: Vor dem Stadtschoppen lohnt sich ein Abstecher in die historische Altstadt mit ihren inhabergeführten Geschäften und dem Fachpersonal, das sein Handwerk versteht und gerne ausführlich und intensiv berät. Ob Mode, Feinkost, Dekoration, Geschenkartikel: In der Innenstadt wird jeder fündig, der etwas Besonderes sucht. „Einfach reinschlendern, stöbern und sich überraschen lassen“, rät Gimperlein. „Und danach über die Alte Mainbrücke schlendern, um den Abend beim Stadtschoppen ausklingen zu lassen.“
StadtSchoppen Kitzingen am Stadtbalkon:
Wann? 23. April bis 18. Oktober, jeweils Donnerstag bis Sonntag von 17 bis 22 Uhr. Das vollständige Programm gibt es ab Mitte April unter www.kitzingen-kanns.de





