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Stadt Schweinfurt informiert

Top 1: Geplante Schweinfurter Stadtweihnacht muss kleiner ausfallen;

Top 2: „Weihnachten verbindet“

Top 1: Geplante Schweinfurter Stadtweihnacht muss kleiner ausfallen

Schweinfurt – Die als Alternativkonzept zum Schweinfurter Weihnachtsmarkt geplante „Schweinfurter Stadtweihnacht“ muss kleiner ausfallen als geplant.

Das Konzept sah ursprünglich vor, dass über das Stadtgebiet verteilt, an verschiedenen Plätzen, weihnachtliche Atmosphäre geschaffen wird. So sollten extra hierfür „gastronomische Flächen“ ausgewiesen werden, auf denen Glühwein und Speisen angeboten werden. Zusätzlich sollte der Schillerplatz als Verbindung zwischen Innenstadt und Stadtgalerie mit Kinderkarussell und Kinderriesenrad bespielt werden.

 

Leider haben sich die Hygienevorschriften in der Zeit von September bis heute geändert, sodass auch dieses Konzept der „Schweinfurter Stadtweihnacht“ verändert und entsprechend angepasst werden musste.

 

Das für die Marktplatz Nordseite geplante Winterdorf von GenussReichStadt Schweinfurt e. V. kann demnach nicht stattfinden, gastronomische Flächen darf es grundsätzlich nicht geben. „Unser Verein hätte sehr gerne ein angepasstes Winterdorf veranstaltet, allerdings sind die Unwägbarkeiten in diesem Jahr so groß, das wir unsere Bewerbung schweren Herzens wieder zurückziehen mussten," so stellvertretender Vorsitzender Jürgen Dahms.

 

Auch am Schillerplatz wird es keine Fahrgeschäfte geben, da Vergnügungsbetriebe im Rahmen der 8. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung nicht betrieben werden dürfen.

 

Für die Schweinfurter Stadtweihnacht bedeutet dies, dass ausschließlich Verkaufshütten auf der Marktplatz Südseite (unterhalb des Wochenmarktes) und am Georg-Wichtermann-Platz mit jeweils entsprechendem Abstand gestellt werden können.

Die Verkaufszeiten orientieren sich an den Öffnungszeiten des Einzelhandels.

 

„Wir freuen uns, trotz der sich täglich neu ergebenden Herausforderungen, unsere drei städtischen Stände mit 28 Kunsthandwerkern und sozialen Einrichtungen im Zeitraum von 26.11. – 23.12. belegen zu können. Gerne hätten wir den Bürgern ein noch breiteres Angebot präsentiert, doch leider haben sich in diesem Jahr einige Warenkäufer Grund der Situation entschlossen nicht zu kommen, für einige ist auch das Risiko, z. B. aus dem Ausland (Südtirol) einzureisen, aktuell zu hoch“, so Citymanager Thomas Herrmann.

 

Mit dem Christbaum auf dem Marktplatz, der traditionellen Weihnachtsbeleuchtung, dem Adventskalender und den Ständen der Stadtweihnacht wird Schweinfurt auch in diesem Jahr nicht auf das weihnachtliche Ambiente verzichten müssen.

 

Top 2: Eine Weihnachtsüberraschung von Stadt und Diakonie Schweinfurt

Aufgrund der Corona-Pandemie musste die Stadt Schweinfurt ihre traditionelle Weihnachtsfeier am 24. Dezember für alleinstehende, bedürftige Menschen in der Stadthalle in diesem Jahr absagen. Auch auf andere, alle Jahre wieder geplante, Advents- und Weihnachtfeiern muss aus diesem Grund verzichtet werden. Zu groß wären die Risiken für die Gäste und die Gastgebenden.

 

Deshalb haben die Stadt Schweinfurt und das Diakonische Werk sich kurzfristig verabredet, die Aktion „Weihnachten verbindet“ aus der Taufe zu heben. Ziel der gemeinsamen Aktion ist es, allen Bedürftigen, die am 24. Dezember in die Stadthalle gekommen wären oder es gerne getan hätten, eine Weihnachtsfreude zu bereiten. „Weihnachten verbindet“ heißt, dass es eine liebevoll zusammengestellte Weihnachtstüte für jede und jeden Angemeldeten aus der Stadt Schweinfurt gibt. Zusätzlich soll es noch eine ungewöhnliche „Verbindungsmöglichkeit“ geben. Es wird das Angebot gemacht, mit dem eigenen oder einem ausgeliehenen Mobiltelefon (persönliche Einführung inbegriffen) an einer Weihnachtsfeier mit Ton und Bild live am 23.12. teilzunehmen.

 

Wer sich also ein kleines Weihnachtsgeschenk machen lassen möchte, kann werktags vom 25.11.2020 bis 04.12.2020, jeweils von 09:00 bis 14:00 Uhr unter einer der folgenden Telefonnummern anrufen und ihre/seine Teilnahme anmelden:

  • 09721 513968 (Zentrum am Schrottrum)
  • 09721 2087444 (Diakonisches Werk, Offene Soziale Dienste)

 

Alle weiteren Informationen, beispielsweise wie und wann Sie an Ihr Weihnachtspäckchen kommen, erfahren Sie bei der telefonischen Anmeldung. Weil das „Christkind“ ja auch nach Hause kommt, ist es vorgesehen, dass die Präsente nach Hause gebracht werden. Eine Abholung zu einer festgelegten Zeit ist natürlich auch möglich. Vorsichtshalber sei noch einmal darauf hingewiesen, dass eine Bedürftigkeit gegeben sein muss.

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