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Stadt Schweinfurt informiert

Top 1: Europawahl am 09. Juni 2024 - Top 2: Aktionswoche „Alkohol? Weniger ist besser!“ vom 08.-16. Juni - Top 3: Geisterradler – Top 4: Stadt Schweinfurt vergibt den Friedrich-Rückert-Preis 2024 an Herrn Dr. phil. h.c. Rudolf Kreutner M.A. - Top 5: Besuch der zweiten Bürgermeisterin und des Abfallberaters bei P.A.C. - Top 6: Hoher Ausbildungsstand der Freiwilligen Feuerwehr Schweinfurt unter Beweis gestellt

Schweinfurt

Top 1: Präsentation der Ergebnisse der Stadt Schweinfurt im Rathaus Großer Sitzungssaal

Am Wahlsonntag werden die Ergebnisse der Europawahl der Stadt Schweinfurt im Großen Sitzungssaal präsentiert. Der Sitzungssaal steht an diesem Abend ab 18:00 Uhr allen Interessierten offen.

Nach Schließung der Wahllokale um 18:00 Uhr beginnen die Wahlhelfer mit der Auszählung.

Nachdem die Ergebnisse ins Rathaus weitergeleitet wurden, werden diese über einen Beamer ständig aktuell bekanntgegeben. Die ersten Schnellmeldungen der Ergebnisse der Europawahl in der Stadt Schweinfurt werden ab ca. 18:30 Uhr erwartet. Mit dem vorläufigen, amtlichen Endergebnis der Europawahl für die Stadt Schweinfurt kann voraussichtlich ab ca. 20:00 Uhr gerechnet werden.

Alle Ergebnisse der Wahlen werden auch auf der Internetseite der Stadt Schweinfurt unter www.schweinfurt.de präsentiert.

 

 

Top 2: Schwerpunkt in Schweinfurt: „Schwanger? – Null Promille“

Unter der zentralen Fragestellung „Wem schadet dein Drink?“ stellt die Aktionswoche Alkohol vom 08. bis 16. Juni die Auswirkungen des Alkoholkonsums auf Dritte in den Fokus. Denn: Alkohol schädigt nicht nur die, die ihn trinken. Problematischer Alkoholkonsum und Abhängigkeitserkrankungen wirken sich auf andere aus. Sowohl Menschen im sozialen Umfeld als auch die Gesellschaft tragen die Konsequenzen mit. Betroffene finden sich in nahezu allen Lebensbereichen: In der Familie, am Arbeitsplatz, im Straßenverkehr und bei Freizeitaktivitäten.

Ziel der bundesweiten Aktionswoche Alkohol ist es, eine breite Öffentlichkeit über die Risiken des Alkoholkonsums zu informieren und möglichst viele Menschen zum Nachdenken über ihren eigenen Umgang mit Alkohol anzuregen.

Auch die Stadt Schweinfurt beteiligt sich zusammen mit dem Landratsamt Schweinfurt an der bundesweiten Präventionskampagne.

Besonderes Augenmerk haben die beiden Veranstalter auf den Bereich Alkohol und Schwangerschaft gelegt.

Im Aktionszeitraum wird im Beruflichen Schulzentrum Alfons Goppel (BSZ) ein Medienturm der bayerischen Kampagne „Schwanger? Null Promille!“ aufgestellt. Er klärt auf und sensibilisiert für Alkoholverzicht während der Schwangerschaft.

Herzstück der Kampagne ist die Internetseite www.schwanger-null-promille.de und der Blog mit Beiträgen von werdenden Müttern und Vätern.

Der Medienturm erweitert das Angebot im Ausstellungsbereich und bietet mit ansprechenden Bildmotiven, einem TV-Screen, einer Magnetpinnwand und einer Info-Stele mit Tablet interaktive Möglichkeiten, um sich zum Thema Alkohol und Schwangerschaft und zur Kampagne selbst zu informieren.

Die Öffentlichkeit kann den Medienturm im Aktionszeitraum (10. bis 14.Juni) in der Zeit von 09:00 bis 15:00 Uhr im BSZ, Geschwister-Scholl-Str. 28 - 32 besichtigen.

Begleitet wird die Aktion von Workshops für Schüler des BSZ.

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e. V. (DHS) organisiert die Aktionswoche Alkohol 2024. Schirmherr der Präventionskampagne ist der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, Burkhard Blienert.

Weitere Informationen unter: www.aktionswoche-alkohol.de

 

Top 3: Sprühaktion

In den nächsten Wochen werden wieder Hinweise auf verschiedenen Radwegen aufgesprüht um Radfahrende darauf hinzuweisen, dass sie in falscher Richtung unterwegs sind. So sollen Zusammenstöße und Unfälle vermieden werden. Für die Aktion wurden - wie in den letzten Jahren - verschiedene Stellen mit Gefahrenpotential ausgewählt.

Das Befahren in falscher Richtung ist eine häufige Unfallursache, da die Gefahr von vielen unterschätzt wird, wenn sie auf Radwegen die falsche Richtung benutzen. Neben Zusammenstößen mit anderen Radfahrenden werden auch Fußgänger hierdurch gefährdet. Besonders viele Geisterradler sind unter anderem auf der Maxbrücke, der Bahnhofstraße und auch in der Deutschhöfer Straße unterwegs.

Mit der Aktion sollen alle sensibilisiert werden auf der richtigen Seite zu fahren und so zu einem sicheren Miteinander im Verkehr beitragen. Prinzipiell gilt das Rechtsfahrgebot in Deutschland auch für den Radverkehr, außer an Stellen an welchen es anders angeordnet ist.

 

Top 4: Die Stadt Schweinfurt vergibt den Friedrich-Rückert-Preis 2024 an den renommierten Wissenschaftler und Historiker Herrn Dr. phil h.c. Rudolf Kreutner M.A.

 

Die Verleihung wird im Rahmen eines Festaktes am

 

Freitag, 14. Juni

um 19:00 Uhr

 

in der Unteren Diele des Alten Rathauses öffentlich stattfinden.

Die Teilnahme ist möglich, solange freie Plätze vorhanden sind. Eine verbindliche Anmeldung muss bis spätestens Montag, 10. Juni unter Tel. 09721/51-244 oder per E-Mail an obbuero(at)schweinfurt.de eingehen.

Die Verleihung des sechszehnten Friedrich-Rückert-Preises an Herrn Dr. phil h.c. Rudolf Kreutner M.A. wurde vom Stadtrat in seiner Sitzung am 19. März 2024 beschlossen. Der Stadtrat folgte somit der Empfehlung der Kulturverwaltung und des Schul- und Kulturausschusses.

Der in Schweinfurt geborene Rudolf Kreutner ist ein herausragend geeigneter Preisträger, der in Sachen „Rückert“ in den letzten Jahrzehnten sehr viel bewegt hat. Nach dem Besuch des Gymnasiums in seiner Heimatstadt absolvierte er in Erlangen und Aberdeen (Schottland) ein Studium der Geschichte und Sozialanthropologie, das er 1986 mit dem Magister Artium abschloss. Im Jahr 1987 ist er in die Rückert-Gesellschaft eingetreten, zunächst als einfaches Mitglied. 1996 wurde ihm aufgrund seiner Funktion als Kustos für die Sammlung Rückert und Bediensteter bei der Stadt Schweinfurt die Geschäftsführung der Rückert-Gesellschaft übertragen, die er bis 2018 innehatte. Sein wissenschaftliches Wirken, vor allem die Erschließung von Rückerts Werk und dessen Herausgabe als „Schweinfurter Edition“ – 1998 als „kritische Ausgabe“ mit Hans Wollschläger ins Leben gerufen – ist ihm eine Herzensangelegenheit. Nach der schweren Erkrankung des Mitherausgebers (ab 2002) forcierte Rudolf Kreutner die Herausgabe der Bände fast im Alleingang. Für die bis 2005 erschienenen Bände hat die Philosophische Fakultät der Universität Erlangen Rudolf Kreutner 2006 die Ehrendoktorwürde zuerkannt. Mittlerweile sind 13 Bände in 16 Teilbänden der „Schweinfurter Ausgabe“ erschienen, zuletzt das „Liedertagebuch 11“ (2019) und die „Östlichen Rosen“ (2022). Darüber hinaus hat Rudolf Kreutner im Jahr 2016 die Ausstellung in der Kunsthalle Schweinfurt zu Friedrich Rückerts 150. Todesjahr mit großem Engagement kuratiert und den zur Ausstellung erschienenen Katalog „Der Weltpoet Friedrich Rückert – Dichter, Orientalist, Zeitkritiker“ herausgegeben. Ein Symposion und ein Symposionsband (erschienen als „Rückert Studien“, Bd. 22) ergänzten die Aktivitäten.

 

Die Stadt Schweinfurt hat zum 175. Geburtstag ihres Sohnes und Ehrenbürgers, des Orientalisten und Dichters Friedrich Rückert, am 16. Mai 1963 den Friedrich-Rückert-Preis gestiftet. Er ist mit 10.000 Euro dotiert und wurde zuletzt 2016 an den Dichter SAID vergeben. Weitere Preisträger sind unter anderem die Orientalistin Annemarie Schimmel sowie die Schriftsteller Tschingis Aitmatow, Paul Maar und Hans Wollschläger.

 

 

Top 5: Austausch über Möglichkeiten zur Kooperation des Schweinfurter Unternehmens im Rahmen der Kommunalen Klimapartnerschaft mit Tarija/Bolivien

Im Rahmen der Kommunalen Klimapartnerschaft hat die zweite Bürgermeisterin Sorya Lippert sowie Abfallberater der Stadt Schweinfurt Markus Stockmann das Schweinfurter Unternehmen P.A.C besucht, um gemeinsam mit Geschäftsführer Lukas Weimann potenzielle Kooperationen des Unternehmens bei Projekten der Kommunalen Klimapartnerschaft zu erörtern.

Seit November 2022 besteht die Kommunale Klimapartnerschaft zwischen Schweinfurt und Tarija mit dem Schwerpunkten Klimaschutz und Klimaanpassung, Umweltbildung sowie der Entwicklung eines „Grünen Bandes“. Das Treffen bei P.A.C. hatte die Intention sich mit dem lokalen Textilhersteller im Rahmen der Kommunalen Klimapartnerschaft über Möglichkeiten der Kooperation im Bereich Umweltschutz und Nachhaltigkeit auszutauschen. Der Fokus hierbei lag auf der Wiederverwertung von Recycling-Produkten.

Das familiengeführte Schweinfurter Unternehmen P.A.C. hat sich auf die Herstellung von Head- und Neckwear sowie Funktionssocken spezialisiert und kombiniert erfolgreich soziale, ökonomische sowie ökologische Aspekte der Nachhaltigkeit innerhalb ihrer Produktion. Hierbei wird unter anderem auf die Wiederverwertung von Meeresabfällen und PET zurückgegriffen, um diese nachhaltig zu neuen Produkten zu verarbeiten.  „Das Engagement für Ökologie und Umweltbewusstsein eines Schweinfurter Textilherstellers ermutigt mich, neu und weiter zu denken, wie man mit Plastikabfällen neue Produkte, zum Beispiel Garne für Planen herstellen kann. P.A.C würde sich auch über fair gehandelte Alpaka Wolle aus Tarija freuen.“, so zweite Bürgermeisterin Sorya Lippert.

 

Auch der städtische Abfallberater Markus Stockmann betont „die Nutzung von Sekundärrohstoffen schont Ressourcen und ist damit ein guter Beitrag zum Klimaschutz. Die Wiederverwendung von Produkten, wie PET und Meeresabfällen, ist ein guter Ansatz zur Stärkung der Kreislaufwirtschaft“.

 

Top 6: Zwei Gruppen legten Leistungsprüfung Technische Hilfeleistung ab

Zwei Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Schweinfurt legten am Montagabend erfolgreich das Leistungsabzeichen Technische Hilfeleistung ab. 

Dabei müssen die jeweils neun Feuerwehrdienstleistenden innerhalb von maximal vier Minuten alle Gerätschaften für die Befreiung einer eingeklemmten Person inklusive der Verkehrsabsicherung aufbauen. Unter den strengen Augen der Schiedsrichter wird dabei neben der Einhaltung der zeitlichen Vorgabe auch Wert auf die korrekte Handhabung und Ausführung der einzelnen Schritte, die zur Zielerreichung notwendig sind, gelegt. Beide Gruppen schafften es die vorgegebene Zeit zu unterbieten und dabei fehlerfrei zu arbeiten. Je nach Stufe die abgelegt wird, müssen die Teilnehmenden zusätzliche Aufgaben aus den Bereichen Erste Hilfe, Gerätekunde oder Gefahrenlehre absolvieren.

Die Leistungsprüfung ist ein sehr wichtiger Bestandteil der regelmäßigen Aus- und Fortbildung innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr“ betonte Stadtbrandinspektor Florian Körblein, der zusammen mit Stadtbrandmeister Michael Spath die Abnahme der diesjährigen Prüfung beobachtete. Neben der intensiven Verinnerlichung der Abläufe sind auch das zwischenmenschliche Zusammenwirken und das gegenseitige Kennenlernen innerhalb der Mannschaft weitere große Nutzen, weswegen die Leistungsprüfung schon seit Jahren zum festen Bestandteil der Jahresplanung gehört.

 

Folgende Stufen wurden abgelegt:

Bronze: Michaela Heimes, Dominik Kiesel, Matthias Götz, Julian Bauer, Michael Bernert,

Silber: Toni Schott

Gold: Edith Schmidtke

Gold-Blau: Robert Sims

Gold-Grün: Dieter Kossack, David Dittmann, Daniel Herterich

 

 

 

Foto zu Top 6: Im Bild (v.l.n.r.): Stadtbrandinspektor Florian Körblein, Kreisbrandmeister Ralf Weippert (Schiedsrichter), Udo Fischer (Schiedsrichter), Dieter Kossack, Julian Bauer, David Dittmann, Toni Schott, Michaela Heimes, Daniel Herterich, Edith Schmidtke, Robert Sims, Dominik Kiesel, Michael Bernert, Matthias Götz, Stadtbrandmeister Michael Spath, Bernd Winkelmann (Schiedsrichter) Foto: Dennis Herrchen

Foto zu Top 5:Im Bild (v.l.n.r.): Geschäftsführer P.A.C. Lukas Weimann, Zweite Bürgermeisterin Sorya Lippert und Abfallberater Markus Stockmann Foto: Samira Gräf, Stadt Schweinfurt