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Stadt Würzburg informiert

Top 1: Smarte Region Würzburg meldet erste Erfolge in der Umsetzung - Top 2: Kostenlose Grüngutabfuhr ab 2024 nur noch nach Terminvereinbarung - Top 3: Stadt Würzburg lädt Trümmerfrauen des 16. März ein

Würzburg 

Top 1: Smarte Region Würzburg meldet erste Erfolge in der Umsetzung

Die Smarte Region Würzburg, ein gemeinsames Projekt von Stadt und Landkreis, kann bedeutende Fortschritte in der Umsetzung verzeichnen. Das vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen geförderte Projekt zielt darauf ab, durch eine intelligente Kombination aus analogen und digitalen Maßnahmen den Zusammenhalt in der Region zu stärken und die Bewältigung von Krisensituationen zu erleichtern.

Nach einer erfolgreichen Strategiephase und ersten Umsetzungserfolgen wurde das gesamte Maßnahmenpaket am vergangenen Donnerstag dem Interkommunalen Ausschuss stadt.land.wü. präsentiert. Der Stand der Entwicklungen wurde ausführlich vorgestellt, und es wurden Empfehlungen zur Anpassung der weiteren Projektplanungen gegeben. Angesichts des knappen Zeithorizonts bis Ende 2026 wurden Vorschläge zur Kürzung von Einzelbereichen in den Maßnahmen unterbreitet. Dennoch konnte das Projekt bereits einige Erfolge verbuchen.

Klaus Walther, Fachbereichsleiter Wirtschaft, Wissenschaft und Standortmarketing der Stadt Würzburg, betont: „Im Laufe dieses Jahres werden die Maßnahmen auch für die Bevölkerung der Region sichtbarer. Wir werden zum Beispiel im Dürrbachtal einen Treffpunkt für die Menschen einrichten mit einem Angebot an Informationen, Veranstaltungen und Workshops. Hierfür wird ein Heimatmanager vor Ort sein. Zusätzlich wird er auch mobil in der Region unterwegs sein und die Menschen mit einem Angebot an Sprechstunden und Kursen mit Digitalfokus aufsuchen.“

Zusätzlich wird der Heldenhelfer in 2024 umgesetzt, eine Vernetzungsplattform für Vereine und Institutionen. Erste Pilotvereine werden in der zweiten Jahreshälfte die Möglichkeit haben sich mit einem Forum und mit einem digitalen Büro vertraut zu machen und diese zu testen. Bereits nutzbar ist die Webseite gesund-studieren-wuerzburg.de, die aus einem von der AOK geförderten Projekt der Würzburger Hochschulen entstanden ist und nun von der Smarten Region weiterentwickelt wird. Hier werden Informationen für gesundheitsförderliche Angebote zusammengestellt und für unterschiedliche Zielgruppen aufbereitet, in einem ersten Schritt für Studierende.

Ein wesentlicher Fokus der Smarten Region Würzburg liegt auf digitalen Innovationen. In den vergangenen sechs Monaten wurden grundlegende IT-Entwicklungen vorangetrieben, um einen intuitiven und unkomplizierten Umgang mit der geplanten Software sicherzustellen. Der sogenannte Smart City Hub nimmt dabei eine zentrale Rolle ein, indem er als neue technische Basis neben den bestehenden IT-Strukturen in Stadt und Landkreis fungiert. Diese Plattform soll den Datenaustausch und die Kommunikation zwischen Kommunalverwaltungen, Vereinen, Institutionen der Region sowie den Bürgerinnen und Bürgern erleichtern und fördern.

Um diese Fortschritte hautnah zu präsentieren, fand eine weitere Veranstaltung statt, bei der Stadträtinnen und Stadträte, Kreistagsmitglieder und Verwaltungsangestellte aus dem Bereich der Digitalisierung einen Einblick in die bereits erreichten und für die Zukunft geplanten Entwicklungen erhielten.

Die Smarte Region Würzburg hat sich das Ziel gesetzt, die Lebensqualität der Menschen durch innovative digitale und analoge Lösungen zu steigern. Die ersten Erfolge zeugen von einer vielversprechenden Entwicklung auf dem Weg zu einer modernen und vernetzten Region.

 

Top 2: Kostenlose Grüngutabfuhr ab 2024 nur noch nach Terminvereinbarung

Seit diesem Frühjahr holt der Eigenbetrieb „Die Stadtreiniger“ Grüngut von Privatleuten nur noch nach Terminvereinbarung ab, weiterhin kostenfrei und im Frühjahr und im Herbst an je drei Wochen. Der Termin kann telefonisch oder per E-Mail vereinbart werden unter Tel. 09 31/37-44 44 oder stadtreiniger.kundenbuero@stadt.wuerzburg.de unter Angabe von Vor- und Zuname, Telefonnummer sowie Anschrift.

Wichtige Info: Die mobile Grünguterfassung ist nach wie vor kostenfrei, aber nur wenn die Gartenabfälle gebündelt am Tag der Abfuhr um 6:00 Uhr am Straßenrand bereitgelegt werden.

Ausschlaggebend ist unter anderem auch die bisherige Erfassungspraxis. Da in vielen Straßen keine Bereitstellung von Grüngut erfolgt, kann nun die Befahrung dieser Straßenzüge komplett entfallen. Bisher wurde sowohl im Frühjahr als auch im Herbst jede Straße pauschal abgefahren, so dass es zu „Leerfahrten“ und somit unnötigen Emissionen kam, die nun vermieden werden können. Die Vorteile aus Sicht der Stadtreiniger sind somit eine entsprechende Optimierung der Fahrtstrecken in der Tourenplanung und die Reduzierung der Fahrten. Zusätzlich ist bei "wilden" Ablagerungen der Verursacher besser identifizierbar.

Sollten übermäßig große Mengen an Gartenabfälle anfallen, besteht auch die Möglichkeit einen Container für die Sammlung kostenpflichtig bereitzustellen. Termine hierfür können mit dem Kundenbüro des Eigenbetriebs „Die Stadtreiniger“ unter der 0931 / 37-44 44 vereinbart werden. Alternativ kann auch jede/r Würzburger Bürger/in ganzjährig seine Gartenabfälle kostenfrei bis 5 m³ beim Würzburger Kompostwerk in der Kitzinger Straße 60 anliefern.

 

Top 3: Weitere Zeitzeugen gesucht!

Die Bombardierung und Zerstörung Würzburgs am 16. März 1945 hat die Stadt nachhaltig geprägt. Innerhalb von rund 20 Minuten verwandelte sich die Stadt am Main in eine Trümmer- und Ruinenlandschaft. In der Nachkriegszeit enttrümmerten viele Frauen und Männer die Stadt, um Platz für den Wiederaufbau zu schaffen. Einmal im Jahr lädt die Stadt deshalb rund um den 16. März Trümmerfrauen und -männer zu einem Dankesempfang ein.

Auch in diesem Jahr sind neben den eingeladenen Trümmerfrauen und -männern auch Zeitzeugen ab Jahrgang 1930 bis 1945 eingeladen, sich auszutauschen. Menschen, die am 16. März Kinder oder Jugendliche waren und die Zerstörung der Stadt miterlebt haben, bietet sich die Gelegenheit, Erinnerungen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und Gespräche mit den verbliebenen Trümmerfrauen und -männern zu führen.

Der Empfang findet statt am Montag, 11. März 2024, ab 14 Uhr im Wappensaal der Stadt Würzburg.

Interessierte melden sich bitte bis spätestens 4. März 2024 unter der Telefonnummer 0931/37-31 11 oder unter stadtarchiv@stadt.wuerzburg.de an.

BU1: Klaus Walther (Stadt Würzburg, stehend) erklärt Stadträten, Kreistagsmitgliedern und Verwaltungsangestellten die Projektphasen der Smarten Region. Foto ©: Katja Schröder, Stadt Würzburg

BU2: Marcus Simon (smart and public GmbH) erklärt die Funktionalitäten des Smart City Hub. Foto ©: Max Trompeter, smart and public