Kitzingen. Zu einem Stadtspaziergang auf jüdischen Spuren laden der Kitzinger Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen und der Förderverein ehemalige Synagoge Kitzingen a.M. e.V. am Sonntag, 27. April ein. Jahrhunderte lang lebten Juden in Kitzingen, dabei gab es Zeiten der friedlichen Koexistenz als auch immer wieder Verfolgungen. An vielen Orten in Kitzingen finden sich Spuren jüdischen Lebens, so die ehemalige jüdische Schule, Häuser jüdischer Weinhändler, aber auch der Sammelort vor der Deportation in die nationalsozialistischen Konzentrationslager. Margret Löther vom Synagogenverein wird an Orte führen, die von der jüdischen Geschichte erzählen, als auch Einblicke in Biographien geben. Die jüdische Geschichte gibt somit Anstoß zum Nachdenken darüber, dass Toleranz und Integration möglich, aber auch immer wieder bedroht sind. Treffpunkt ist um 15 Uhr vor der Kitzinger Alten Synagoge, Landwehrstraße 1. Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Spende für den Synagogenverein wird erbeten.

