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Stärkung des Wirtschaftsstandortes Kitzingen

ÖDP fordert eigenständigen Wirtschaftsförderer

"Geht es der regionalen Wirtschaft gut so geht es auch der Stadt gut", so ÖDP-Stadtrat Jens Pauluhn.

 

Kitzingen: Leider wird dieser Grundsatz in Kitzingen seit Jahren offensichtlich nicht so ernst genommen. Dabei sind Gewerbesteuern und Einkommensteueranteile die wesentlichen Säulen des städtischen Haushaltes. Je besser diese Steuereinnahmen fließen, umso mehr Geld steht z.B. auch für den Kindergartenausbau, die Hilfe sozial bedürftiger Personen oder die Sportförderung zur Verfügung. Während die im Stellenplan vorgesehene Halbtagsstelle für die Wirtschaftsförderung seit Jahren unbesetzt ist, werden z.B. 3,5 MitarbeiterInnen in der Tourist- Information beschäftigt. Dabei tragen nach Prüfung durch die ÖDP die 50 größten Gewerbesteuerzahler aus dem produzierenden Gewerbe, Großhandel, Automobil- und Bauwirtschaft und Freiberufler mit einem Steueraufkommen von jährlich über 8,0 Mio. zum Wohle der Stadt bei. Aus dem für das Lebensgefühl und die Attraktivität der Stadt wichtigen Touristik- Bereich ist dagegen kein Unternehmen bzw. kein Betrieb dabei.

 

Die Wirtschaftsförderung versteht sich für die ÖDP als Dienstleister an der Schnittstelle von Wirtschaft und Stadtverwaltung. Sie soll die zentrale Anlaufstelle und ein kompetenter Partner für ansässige wie ansiedlungswilligeUnternehmen, Existenzgründer und Gewerbetreibende sein. Eine konzentrierte Unterstützung soll nicht nur deren Vorhaben beschleunigen, sondern auch die Vernetzung fördern. "Nur wenn die Verwaltung die konkreten Wünsche der Firmen kennt, können diese langfristig an Kitzingen mit ihren großen freien Gewerbeflächen gebunden werden", so Pauluhn weiter. Eine immer wieder vorkommende Abwanderung insbesondere von innovativen und nachhaltig arbeitenden Firmen könnte so möglichst verhindert werden. Wichtig ist für die ÖDP jedoch, dass diese Stelle zur Stärkung des Standorts Kitzingen einerseits mit den verschiedenen Ämtern und dem Stadtmarketingverein eng zusammenarbeitet, anderseits jedoch unabhängig vom laufenden Verwaltungsbetrieb agiert. Dies kann nur eine eigenständige Vollzeitstelle leisten, so das Fazit von Jens Pauluhn