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Stau am Kitzinger Wertstoffhof

„Planen Sie Wartezeiten mit ein“

Vom 21. März bis zum 2. April 2020 war der Wertstoffhof des Landkreises Kitzingen infolge der Corona-Krisenlage vorübergehend nur für gewerbliche und kommunale Anlieferungen geöffnet. Seit nunmehr über fünf Wochen dürfen an diese Entsorgungsanlage im Kitzinger Technologiepark conneKT auch wieder Abfälle aus privaten Haushalten angeliefert werden. Und von dieser Möglichkeit wird rege Gebrauch gemacht und es kommen weit mehr Anlieferer als üblich.

 

Warteschlange bis hinaus auf die Panzerstraße

Nach dem Wegfall der Ausgangsbeschränkungen in Bayern wird der Wertstoffhof nun verstärkt aufgesucht. Fahrzeug an Fahrzeug reiht sich zu Stoßzeiten aneinander, beladen mit Sperrabfall, Papier, Metallschrott, Glas, Reifen und anderen Abfällen. Nicht selten reicht die Warteschlange bis hinaus auf die Panzerstraße. Dieser Andrang ist nicht verwunderlich, haben doch viele Privathaushalte die Zeit der Ausgangsbeschränkungen dafür genutzt, Dachboden, Keller und Garage zu „entrümpeln“. Auch Renovierungen in der Wohnung oder Arbeiten im Garten führten zu einem vermehrten Abfallaufkommen. Ein weiterer Umstand für die Warteschlangen am Wertstoffhof sind die geltenden Sicherheitsauflagen und Abstandsregeln zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie. Nach wie vor darf nur eine begrenzte Zahl von Kunden in die Entsorgungsanlage eingelassen werden. Daher kommt es immer wieder – insbesondere zu Stoßzeiten – zu teils erheblichen Wartezeiten.

 

Besonders stauträchtig

In den letzten Wochen waren die Stunden nach Öffnung des Wertstoffhofes sowie ganztags die Wochentage Freitag und Samstag besonders stauträchtig. „Unter der Woche hat sich die Anzahl der Anlieferer ab 14:00 Uhr häufig auf die übliche Anzahl normalisiert“, so die Abfallberater am Landratsamt in Kitzingen.

 

Tipps der Abfallberater

Um die Wartezeiten für alle Anlieferer möglichst kurz zu halten, haben die Abfallberater folgende Tipps:

- Verschieben Sie Kleinanlieferungen einzelner Abfälle, z.B. die Abgabe eines kaputten Wäschekorbs oder eines defekten Staubsaugers, auf einen späteren Zeitpunkt.

- Weichen Sie nach Möglichkeit auf weniger stauträchtige Anlieferzeiten aus. - Beschränken Sie Abfallanlieferungen auf das wirklich Notwendige.

- Bereiten Sie zu Hause alles so vor, dass möglichst wenig Zeit auf dem Wertstoffhof verbracht werden muss und die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden können.

- Bringen Sie Geduld mit. Wir wünschen uns einen respektvollen Umgang mit dem Wertstoffhofpersonal. Es bleibt keine Zeit für lange Diskussionen – was nicht den Annahmebedingungen entspricht, muss wieder mitgenommen werden.

 

Corona-Regeln beachten

- Halten Sie durchgängig einen Abstand von mindestens 2 Metern zu anderen Kunden und zum Personal ein.

- Aufgrund der geltenden Abstandsregeln kann nur eine begrenzte Zahl von Kunden eingelassen werden.

- Bitte tragen Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung.

- Folgen Sie bitte unbedingt den Anweisungen des Personals.

 

Bleiben Sie informiert

Aufgrund der dynamischen Krisenlage können sich auch in der kommunalen Abfallwirtschaft kurzfristig Änderungen ergeben. Darüber informieren die Abfallberater im Kreis Kitzingen immer auch zeitnah auf ihren Internetseiten www.abfallwelt.de und in der kostenfreien abfallwelt-App. Dort findet man die aktuellen Öffnungszeiten der Entsorgungsanlagen. Bei Fragen helfen auch die Abfallberater am Landratsamt gerne weiter: Tel. 09321 928-1234, E-Mail: abfall@kitzingen.de.

Bilder: Für Anlieferungen von Abfällen hat der Wertstoffhof in Kitzingen wöchentlich an 46 Stunden geöffnet. Mit längeren Wartezeiten – insbesondere zu Stoßzeiten – muss jedoch gerechnet werden. Quelle: Harald Heinritz, Landratsamt Kitzingen