Würzburg-Aschaffenburg --- Auch diese Woche finden an den bayerischen Unikliniken Regensburg, Erlangen und Würzburg wieder Streiks der Service Beschäftigten statt. In Würzburg sind die Kolleg*innen diese Woche am Fr., den 31.5. im Ausstand.
Die UKW Service GmbH ist eine 51% Tochterfirma des Uniklinikums Würzburg, wobei die restlichen 49% die Nürnberger Dorfner Gruppe hält, die vor allem in der Gebäudereinigung aktiv ist. Die Gründung der UKW Service GmbH wurde vor mittlerweile 17 Jahren beschlossen, um durch die quasi-interne Vergabe der Reinigungsaufgaben die Mehrwertsteuer zu sparen und gleichzeitig Gehaltskosten in Bereichen zu sparen, die vorher von Klinikangestellten übernommen worden waren.
Die Beschäftigten kämpfen für eine Angleichung ihrer Bezahlung an den Tarifvertrag der Länder (TV-L). Nach diesem Tarifvertrag werden die Uniklinikbeschäftigten bezahlten, die auf die Arbeit der UKW Service Kolleg*innen angewiesen sind, um wiederum ihre Arbeit erledigen zu können.
Es gibt erste unverbindliche Gespräche zwischen den Streikenden und der Geschäftsführung der KDL in Regensburg .In Würzburg gibt es seitens der Geschäftsführung der UKW Service GmbH jedoch keinerlei Bewegung.
„Die Geschäftsführung der UKW Service GmbH scheint die Taktik der drei Affen zu versuchen. Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen. Angesichts der realen Probleme, die hinter dem Anliegen der Kolleg*innen stehen ist das ein Schlag ins Gesicht ihrer Angestellten,“ so Stefan Kimmel, ver.di-Gewerkschaftssekretär des Fachbereich C in Würzburg-Aschaffenburg.

