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Teileröffnung der Klinik für Psychosomatik am Leopoldina-Krankenhaus der Stadt

SchweinfurtDr.med. Hans Albrecht Schmid, leitender Arzt der Psychosomatik, und sein Team sind erleichtert nach fast 8 Wochen Stillstand die Behandlungen wieder aufnehmen zu können. Nachdem die Klinik für Psychosomatik (im Folgenden: PSO) am Leopoldina-Krankenhaus im April auf Grund der Corona-Krise schließen musst, können ab dem 18.05.2020 wieder Patienten aufgenommen werden.

 

Angeboten wird das bewährte Konzept einer stationären Psychotherapie. Die Patienten erhalten Einzelgespräche und nehmen an Gesprächsgruppen teil. Zusätzlich werden Sport- und Bewegungstherapie angeboten, in der Gestalt- und Musiktherapie wird auf einer nicht – sprachlichen Ebene gearbeitet. Weitere Informationen über das Therapieangebot und über die Anmeldemodalitäten finden Sie auch auf der Website der Klinik.

 

Allerdings fordert die die Wiederaufnahme der stationären Behandlung in Corona – Zeiten gewisse Vorsichtsmaßnahmen. Dr. med. Hans Albrecht Schmid und Prof. Dr. med. Hauke Rensing (Hygienebauftragter Arzt) haben die geltenden Vorschriften und Hygieneregeln auf die stationären Bedingungen der PSO übertragen, so dass der allgemein gültige Infektionsschutz auch hier sichergestellt werden kann. Bei Aufnahme erfolgt bei den Patienten zunächst gemäß dem Leopoldina-Standard ein Test auf COVID-19. Bis zum Ergebnis wird der Patient in seinem Einzelzimmer separiert und unter Quarantäne gestellt.

„Unser Konzept beinhaltet des weiteren natürlich auch die allgemein gültigen Richtlinien wie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in bestimmten Situationen oder die Einhaltung der Basishygiene“, informiert Dr. med. Hans Albrecht Schmid. Ein Vorteil für die Wiederaufnahme der Behandlungen ist der 6 – 7 wöchige Aufenthalt der Patienten. „Somit ist auch die Fluktuation innerhalb der Klinik sehr gering“, erklärt Schmid weiter. Hilfreich ist zudem laut Schmid die großzügige Gestaltung des Klinikbereiches und die separierte Lage vom bettenführendend Haupthaus.

 

Statt der regulär 20 möglichen Patienten werden zunächst maximal 12 aufgenommen, die Unterbringung kann dadurch in Einzelzimmern erfolgen. Zudem wird die Gruppengröße verkleinert, was gleichzeitig aber auch den Patienten zu Gute kommt, denn so ist eine intensivere Behandlung möglich. Die Besuchszeiten sind an die allgemein gültigen Besuchsregeln des Leopoldina-Krankenhauses angepasst, Wochenendurlaub ist bis auf weiteres nicht gestattet.

 

„Das gesamte Tam freut sich auf die Wiedereröffnung der Station“, sagt Schmid, „wir sind sehr zuversichtlich, dass wir die Rahmenbedingungen für erfolgreiches therapeutischen Arbeiten anbieten und gleichzeitig für einen effektiven Infektionsschutz sorgen können.“

 

Allgemeines zur Klinik für Psychosomatik

Die Klinik für Psychosomatik ist ein Gemeinschaftsprojekt des Leopoldina-Krankenhauses Schweinfurt und des Krankenhauses für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin Werneck.

 

Das Leopoldina-Krankenhaus ist Träger der Klinik, das Psychiatrische Krankenhaus Werneck stellt das Personal und zeichnet sich für Therapiekonzept und Arbeitsweise verantwortlich. Die Klinik stellt eine Erweiterung des Behandlungsangebotes beider Häuser dar. Sie kooperiert nicht nur eng mit den Kliniken des Leopoldina-Krankenhauses Schweinfurt, sondern auch mit den verschiedenen Abteilungen und den Ambulanzen der Psychiatrischen Klinik Werneck.