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Therapie bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen

Vortragsreihe „Juliusspitälische Abende“ am 24.09. um 17:00 Uhr

Am Dienstag, 24. September 2019 findet im Rahmen der „Juliusspitälischen Abende 2019“ ein Vortrag zur Therapie bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen statt. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr im KWM Juliusspital in Zusammenarbeit mit der Würzburger Selbsthilfegruppe Morbus Crohn/Colitis ulcerosa.

 

Ungefähr 320.000 Menschen in Deutschland sind von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa betroffen. „Die Patienten leiden unter Krankheitsschüben mit zum Teil schweren Verläufen, die stark in die Lebensplanung und Lebensführung eingreifen“, erklärt Prof. Dr. Wolfgang Scheppach, Chefarzt der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Gastroenterologie/Rheumatologie am KWM-Standort Juliusspital.

 

Die medikamentöse Therapie zielt in erster Linie auf die Unterdrückung der Entzündungsaktivität ab, so dass in der Folge die Beschwerden nachlassen und im günstigen Fall die Schleimhaut komplett abheilt.

Neben konventionellen Immunsuppressiva stehen hierfür sogenannte Biologika zur Verfügung, welche zielgerichtet in den Entzündungsprozess eingreifen. Dabei kommt es auf eine gute Zusammenarbeit zwischen Patient und Therapeut an, da die Behandlung oftmals auf Jahre angelegt ist und hinsichtlich von Wirkung und Nebenwirkung überwacht werden muss.

 

Der Vortrag richtet sich an alle Interessierten und findet im Besprechungsraum „Siebold“ im Krankenhaus Juliusspital statt. Eingang: Von der Juliuspromenade (Holztor) in das dritte Obergeschoss, ein Aufzug ist vorhanden. Anmeldungen unter Tel: 0931/393-0. Die Teilnahme ist kostenfrei.