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Top 1: Onkologische Komplementär-Sprechstunde am Universitätsklinikum Würzburg durch Spenden unterstützt - Top 2: Studienteilnehmende gesucht: Mit Magnetstimulation gegen Depressionen - Top 3: Universitätsklinikum Würzburg: Hentschel-Preis 2022 ehrt Berliner Schlaganfallforscher - Top 4: Uniklinikum Würzburg: 100. Weihetag der katholischen Klinikkapelle gefeiert

Würzburg.

Top 1: Der diesjährige „We can do MORE Spendenlauf“ im Sommer in Höpfingen führte zu einer Spendensumme in Höhe von rund 2800 Euro für den Förderverein Komplementäre Onkologie Integrativ (KOI) e.V. in Würzburg.

Mit dem Spendenlauf, der jährlich im Rahmen des Sportfestes in Höpfingen stattfindet, wird auf die Themen Krebs und Leukämie aufmerksam gemacht und berichtet, was diese Erkrankung in allen Facetten für Betroffene bedeuten kann. In diesem Jahr wurden durch die Aktion die Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder Würzburg, der Förderverein Komplementäre Onkologie Integrativ Würzburg und das Einzelschicksal von Milo aus Höpfingen mit Spenden unterstützt.

Rund 2800 Euro kamen dabei dem Förderverein KOI zugute, welcher so die Fortführung der onkologischen komplementär-Sprechstunde von Frau Dr. Löffler am Universitätsklinikum Würzburg unterstützen kann.

Alle Informationen zum Spendenlauf gibt es hier: https://www.wecandomore.de/wcdm-4

Zu allen Bildern der Aktion: https://www.steffeneirich.com/Share/We-can-do-more-4/n-f7VtNB

 

 

Top 2: Als Teil einer multizentrischen Studie bietet das Zentrum für Psychische Gesundheit des Uniklinikums Würzburg Menschen mit Depressionen über sechs Wochen eine ambulante Behandlung mit Magnetimpulsen an. Das neue, wissenschaftlich anerkannte Verfahren kann die Erholung von dieser Erkrankung fördern.

Die repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) ist eine vergleichsweise neue, wissenschaftlich anerkannte Ergänzungstherapie bei Depressionen. Sie zielt darauf ab, mit Hilfe von magnetischen Impulsen die neuronale Aktivierung des Gehirns wieder ins Gleichgewicht zu bringen und dadurch die Erholung von der Depression zu fördern. Eine deutschlandweite multizentrische Studie, an der auch das Zentrum für Psychische Gesundheit (ZEP) des Uniklinikums Würzburg beteiligt ist, will überprüfen, ob diese Behandlung durch eine Veränderung der Stimulationsparameter weiter optimiert werden kann.

Für das vom Bundesforschungsministerium finanzierte Forschungsprojekt werden noch ambulante Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesucht.

Sie sollten zwischen 18 und 70 Jahren alt sein, an einer Depression leiden und in der aktuellen depressiven Episode bereits einen medikamentösen Behandlungsversuch mit Antidepressiva hinter sich haben oder aktuell ein antidepressives Medikament einnehmen.

 

Kombiniert mit weiteren Versorgungsleistungen

Die Studie ist eingebettet in die poliklinische, ambulante Behandlung am ZEP. Dabei werden Veränderungen der depressiven Symptomatik im Rahmen von Gesprächen mit den Studienärztinnen und -ärzten sowie mithilfe von Fragebögen festgehalten. „Vielen Patientinnen und Patienten mit Depressionen tut alleine schon diese intensive tägliche Zuwendung sehr gut“, weiß Prof. Dr. Martin Herrmann, der zusammen mit Privatdozent Dr. Thomas Polak die Studie in Würzburg leitet.

Die Hälfte der Teilnehmende erhält über sechs Wochen täglich von Montag bis Freitag eine sogenannte Theta Burst Stimulation beider Stirnhirnhälften. Bei der anderen Gruppe entfällt diese spezielle Art der rTMS – bei ansonsten gleicher Behandlung. Die insgesamt 30 Behandlungssitzungen dauern jeweils etwa 15 Minuten. Die Teilnahme ist kostenfrei.

 

Informations- und Kontaktmöglichkeiten:

E-Mail: tms_depression(at)ukw.de

Tel: 0931 20177420

www.ukw.de/tms-depression

 

Top 3: Für seinen Beitrag zur Schlaganfallforschung wurde Dr. Simon Hellwig von der Charité – Universitätsmedizin Berlin mit dem diesjährigen Hentschel-Preis ausgezeichnet.

Der bundesweit ausgeschriebene und mit 5.000 Euro dotierte Hentschel-Preis ging in diesem Jahr an Dr. Simon Hellwig von der Klinik und Hochschulambulanz für Neurologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin (Direktor: Prof. Dr. Matthias Endres). Ausgezeichnet wurde der Mediziner für seine Arbeit „Cardiac Troponin and Recurrent Major Vascular Events after Minor Stroke or Transient Ischemic Attack“, die unlängst im Fachblatt „Annals of Neurology“ publiziert wurde. Mit dem seit 2011 jährlich vergebenen Preis ehrt die Würzburger Hentschel-Stiftung wissenschaftliche Erkenntnisse zur Prävention, Diagnostik oder Therapie des Schlaganfalls.

Die Preisverleihung fand im Rahmen des 7. Würzburger Schlaganfallsymposiums am 26. Oktober 2022 im Vogel Convention Center Würzburg statt. Die interdisziplinäre Fortbildungsveranstaltung wurde von der Neurologischen Klinik und Poliklinik des Uniklinikums Würzburg (UKW, Direktor: Prof. Dr. Jens Volkmann) mit Unterstützung der Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp organisiert. Im Namen des Stiftungsgründers Dipl.-Ing. Günter Hentschel gratulierte Prof. Dr. Karl Georg Häusler, Leitender Oberarzt der Neurologischen Klinik des UKW und Ärztlicher Leiter des Telemedizinnetzwerks TRANSIT-Stroke, dem Preisträger zur Auszeichnung.

Um auch in Zukunft Projekte zum Thema Schlaganfall unterstützen zu können, freut sich die Hentschel-Stiftung über Spenden auf das folgende Konto:

Kampf dem Schlaganfall, HypoVereinsbank Würzburg, BIC: HYVEDEMM455, IBAN: DE45790200760347390402

Die Stiftung ist vom Finanzamt Würzburg unter der Steuernummer 257/147/00343 als gemeinnützig anerkannt. Zustiftungen und Spenden sind daher steuerlich absetzbar.

 

Top 4: Im Jahr 1922 wurde die katholische Klinikkapelle des heutigen Uniklinikums Würzburg geweiht. Das Klinikum und sein Seelsorgeteam feierten das 100-jährige Jubiläum mit einem Gottesdienst.

Die katholische Klinikkapelle gehört zu den markanten historischen Gebäuden auf dem Campus des 1921 in Betrieb genommenen Luitpold-Krankenhauses – des heutigen Uniklinikums Würzburg – an der Josef-Schneider-Straße. Der in neubarockem Stil gehaltene Sakralraum wurde im Jahr 1922 geweiht. Den 100. Weihetag feierten das Klinikum und sein ökumenisches Seelsorgeteam Anfang November dieses Jahres mit einem Gottesdienst. Ehemalige und aktive Klinikseelsorgerinnen und -seelsorger berichteten dabei von ihren persönlichen Erlebnissen, die sie mit der Kapelle verbinden. Die Gruppe Klez‘Amore sorgte für eine musikalische Umrahmung.

Laut einer Publikation aus dem Jahr 1925 wurde dem Betraum des damaligen Schwesternhauses „trotz Geldmangels vermehrte Liebe zugewandt“. Im Grundriss ein langgestrecktes Achteck ist er von einer elliptischen Kuppel überwölbt. Zum künstlerischen Schmuck gehören unter anderem ein Deckengemälde der heiligen Barbara aus dem Jahr 1923 und im Altarraum ein großformatiges Gemälde der Verherrlichung der heiligen Elisabeth von Thüringen, geschaffen von Cosmas Damian Asam (1686 – 1739). Insgesamt wirkt der helle Kirchenraum auch heute noch festlich und einladend.

Bildunterschrift: Bei der repetitiven transkraniellen Magnetstimulation wird durch eine schnelle Abfolge von Magnetimpulsen die Erregbarkeit von Nervenzellen schonend beeinflusst, um das Gleichgewicht der Hirnaktivität wiederherzustellen. Bild: Universitätsklinikum Tübingen

Bildunterschrift: Der Hentschel-Preisträger 2022 Dr. Simon Hellwig von der Berliner Charité (rechts) zusammen mit Prof. Dr. Karl Georg Häusler vom Universitätsklinikum Würzburg. Bild: Heike von Engelhardt

(2) Die katholische Klinikkapelle als Teil des Luitpold-Campus des Uniklinikums Würzburg. Bild: UKW / Robert Wenzl

Die katholische Klinikkapelle als Teil des Luitpold-Campus des Uniklinikums Würzburg. Bild: UKW / Robert Wenzl