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Volkacher SPD zur kommunalen Daseinsvorsorge

Kein Funkmast im Wohngebiet

Die steigenden Coronazahlen im Landkreis fordern weitere Initiativen auf kommunaler Ebene. Darüber diskutierte die Volkacher SPD bei ihrer Vorstandsbesprechung im November. Damit der Schulbetrieb weiterhin aufrecht erhalten werden kann, ist es für die Gesundheitsvorsorge von Schülern und Lehrern erforderlich, für die Beschaffung von Lüftungsgeräten und CO2-Messgeräten zu sorgen. Auf Anregung von Kreisrätin Margit Hofmann wird die SPD-Stadtratsfraktion einen entsprechenden Antrag für die Schulen im Schulverband der VG stellen.

 

Erfreut zeigt sich die Vorstandschaft, dass die Freibadsanierung jetzt endlich Formen annimmt. Zwar hatte die SPD im Wahlwettbewerb den Erhalt der bisherigen Größe der Schwimmbecken gefordert. Barbara Nikola-Bier ist in der Stadtratssitzung auch nicht davon abgewichen . „Wir gehen jetzt davon aus, dass das mehrheitlich beschlossene Konzept, das den Erhalt von 80 Prozent der Wasserfläche mit 50-Meter-Bahn vorsieht, von Bund und Land gefördert werden kann.“

 


Kein Verständnis zeigt die SPD für die wiederholte Diskussion um die Aufrüstung des Funkmastes in der Dr.-Carl-Friedrich-Straße. Laut Betreiber soll dieser Mast zusätzlich die Funkantennen vom ehemaligen Baywa-Gelände mit aufnehmen. Das Argument der Daseinsvorsorge ist nicht stichhaltig, da die Stadtverwaltung bereits mehrmals eine gleichwertige Alternative außerhalb des wachsenden Wohngebietes angeboten hat, so der Krautheimer Ortssprecher Dieter Söllner. Dieser Vorschlag ist allerdings mit höheren Kosten für den Versorger verbunden. „Wir sind für die Gesundheit der Volkacher Bürger verantwortlich und nicht für die Gewinnmaximierung der Telekom“, stellt Julian Eibicht den Standpunkt der SPD dar.