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Volle Fahrt für Klimaschutz

GRÜNE fordern Klimaschutzmanager*in für den Landkreis

Nach den Sondersitzungen für Klimaschutz der Stadträte Bamberg und Aschaffenburg vor wenigen Tagen, kommt das Thema Klimaschutz nun auch im Landkreis Schweinfurt auf die Tagesordnung. Der Ausschuss für Kreisentwicklung beschäftigt sich am Donnerstag mit gleich mehreren Anträgen zu diesem Thema: DIE CSU fordert einen Klimabeirat, die GRÜNEN eine Klimaschutzmanager*in.

 

Bereits 2016 hat der Kreistag die Erstellung eines Klimaschutzkonzepts beschlossen. Dieses soll, so die Forderung der GRÜNEN, durch eine Klimaschutzmanager*in fortgeschrieben und umgesetzt werden. Klimaanpassungen in der Bauleitplanung, hitzemildernde Landkreisentwicklung, klimagerechte Mobilität und der Aufbau und Umsetzung einer landkreisweiten Nachhaltigkeitsstrategie sollen Kernpunkte der neugeschaffenen Stelle sein. Eine Förderung der Stelle von bis zu 90% durch den Freistaat sei möglich. Die Stelle soll zudem als Stabsstelle geschaffen werden, um der besonderen Bedeutung Rechnung zu tragen und bereichsübergreifend wirksam werden zu können.

 

„Klimaschutz muss als Querschnittsaufgabe in alle Zuständigkeiten und Bereiche hineinwirken, um größtmögliche Wirksamkeit zu zeigen. Grundlagen sind die Umsetzung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie sowie die Fortschreibung und Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzepts für den Landkreis Schweinfurt.“- so die beiden Fraktionsvorsitzenden Birgit Schmitt und Johannes Weiß und merken weiter an: „Bis spätestens 2040 müssen alle Bereiche der Energieanwendung - Strom, Wärme und Mobilität - vollständig CO2-neutral sein, damit Deutschland sein selbst gestecktes Ziel die Erderwärmung auf unter 2°C, wenn möglich unter 1,5°C, zu begrenzen auch erreicht. Den Kommunen und Landkreisen fällt dabei die entscheidende Rolle zu. Die Energiewende findet in den Kommunen statt.“

 


Um den Klimaschutz auch in den Landkreisgemeinden zu verankern, setzen sich die GRÜNEN für weitere Klimaschutzmanager*innen in den Gemeindeallianzen ein und sind bereits mit mehreren Bürgermeister*innen diesbezüglich im Gespräch. Die Stabsstelle im Landratsamt soll hierbei eine zentrale Rolle spielen und beim Aufbau, Vernetzung und Fortbildungsmaßnahmen unterstützen.