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Was erzählt dein Ort im Kitzinger Land?

Eröffnung der Kulturzeichen 2019 am Samstag, 1. Juni, ab 16 Uhr

Landkreis Kitzingen/ IphofenDas Finale der Kulturzeichen Kitzinger Land wird eingeläutet: am kommenden Wochenende wird am Samstag, 1. Juni rund um den Herrengraben der Stadt Iphofen ein Skulpturenweg eröffnet, der bis August dort bestehen bleibt. Acht Skulpturen, die sich mit dem „urEigenen“ der Region beschäftigen, laden dazu ein entdeckt zu werden.

 

Koordinatorin Simone Göbel erklärt den Hintergrund: „Wir haben Künstler aus Franken dazu aufgerufen, sich dem Thema „Was erzählt Dein Ort im Kitzinger Land?“ auseinanderzusetzen.“ Möglich war die unterschiedlichsten Ansätze: Welche ureigenen und besonderen Geschichten erzählt die Region? Welche Spuren dieser Erzählungen lassen sich in den einzelnen Orten und Gemeinden des Kitzinger Landes aufspüren und künstlerisch sichtbar machen?

 

Der Skulpturenweg wird am Samstag, 1. Juni, um 16 Uhr eröffnet. Im Anschluss an die offizielle Eröffnung wird der Herrengraben der Stadt Iphofen zur Flaniermeile. Die Besucher können entlang der mittelalterlichen Befestigungsanlage mit einem Glas Wein spazieren, Leckereien naschen und die Skulpturen, die rund um die Befestigungsmauer aufgestellt sind, entdecken. An vier Stellen treten Musiker auf und bereichern den Spätnachmittag, mit dabei sind Melissa Muther, Lisa Wohlfahrt mit ihrem Cello, das Trio Cellotta und das Duo Dirk Rumig und Joe Krieg. Die Vernissage des Skulpturenwegs „urEigen“ dauert von 16 bis 19 Uhr und findet zwischen Rödelseer Tor und Henkersturm statt, und anschließend rund um die Stadtmauer.

 

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler des Skulpturenwegs: Laila Auburger/ Jonas Urbasik (Nürnberg), Roger Bischoff (Dettelbach), Kerstin Kassel (Oberrüsselbach), Marc Kraemer (Marktsteft), Interdisziplinäre Arbeitsgemeinschaft Laserkoala (Würzburg), Christoph Mayer (Würzburg), Stephan Nüßlein (Obernbreit), Birgitta Volz (Nürnberg)

 

Im Falle von schlechter Witterung wird die Eröffnung im Historischen Rathaus von Iphofen durchgeführt.

 

Das Programm der Kulturzeichen mit zahlreichen Partneraktionen reicht bis 31. August. Wie bereits bei den letzten Auflagen der Kulturzeichen Kitzinger Land, ist auch diesmal die Einbindung von Programmen der Kulturakteure der Region ein wichtiger Bestandteil der Veranstaltungsreihe. Es wird wieder eine große Bandbreite an Veranstaltungen bzw. Programmpunkten geben, die sich mit dem Thema „Was erzählt dein Ort im Kitzinger Land?“ künstlerisch und kulturhistorisch auseinandersetzen. Das gesamte Programm mit Veranstaltungen bis in den August hinein ist unter www.kitzinger-land.de/kulturzeichen zu finden und kann gerne auch zugeschickt werden.

 

Kulturzeichen Kitzinger Land

Ziel der Veranstaltungsreihe Kulturzeichen Kitzinger Land ist es, die kulturhistorischen und räumlichen Eigenheiten der Region mit Mitteln der zeitgenössischen Kunst sichtbar und erfahrbar zu machen, indem Künstler Zeichen hinterlassen, in Form von Kunst, Sprache und Musik oder anderen künstlerisch-ästhetischen Ausdrucksformen. Die Auftaktveranstaltung der Kulturzeichen-Reihe galt 2015 dem Gründungsmythos der Region, der Hadeloga-Sage. In den Folgejahren wurden mit den regionalen Themen Wein, Wasser und Garten kulturlandschaftliche Besonderheiten der Region in den Blick genommen. Das Epilogjahr 2019 schließt den Zyklus mit der Suche nach den Geschichten und dem „Ureigenen“ des Kitzinger Lands.

Bild 1: Kulturzeichen Simone Göbel___Bild 2: Kulturzeichen 2019 Marc Kraemer Marktsteft___Bild 3: Kulturzeichen 2019 Roger Bischoff Dettelbach___Bild 4: Kulturzeichen 2019 Stephan Nüsslein Obernbreit.___Bild 5:

Iphofen-Einersheimer_TormitHerrengraben-Richard Schober