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Weißt Du wieviel Sternlein stehen?

Zwei Reisen mit Sternenguckern im November – von Kitzingen zur Andromeda

Landkreis Kitzingen: Im November sind die Tage merklich kürzer und die Nächte länger. Mit zwei Hobby-Astronomen, Ulf Fiebig und Florian Bleymann, können Interessierte zu den Sternen reisen. Im November lassen sich Sterne besonders leicht entdecken.

Am Donnerstag, 10. November, spannt Ulf Fiebig im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes einen Bogen von Kitzingen zum Andromeda-Sternbild. Andromeda ist Teil des Herbstvierecks, der Andromeda-Nebel ist eine Spiralgalaxie, 2,5 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt. Sie ist damit das entfernteste Objekt im Weltall, das mit bloßem Auge beobachtet werden kann.

Am Montag, 28. November, führt Florian Bleymann durch den nördlichen Sternenhimmel, zur und durch die Milchstraße. Die Milchstraße ist die Galaxie, zu der unser Sonnensystem und die Erde gehören. Die Veranstaltung findet in der Fastnachts-Akademie in Kitzingen statt.

Beide Vorträge beginnen um 19 Uhr. Der Besuch ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten, unter www.kitzingen.de/tag-und-nacht oder conny.zubert@kitzingen.de, Telefon 09321 928-1109.

Hintergrund: Die Vorträge sind Teil der Reihe „Zwischen Tag und Nacht“, mit der das weniger Sichtbare oder Bekannte, in Dämmerung und Nacht, entdeckt werden kann. Es werden zudem Möglichkeiten aufgezeigt, die Nacht zu schützen, für mehr Lebensqualität, Gesundheit und für den Natur- und Artenschutz.

Bislang wird die Nacht in vielen Gegenden Mitteleuropas von Jahr zu Jahr heller. Die Nacht wird zum Tag. »Lichtverschmutzung« wird das Phänomen genannt. Folgen für den Menschen können Schlafstörungen sein. Für die Tier- und Pflanzenwelt sind die Auswirkungen weit dramatischer. Beleuchtete Pflanzen reifen vor dem Winter nicht aus und erleiden leichter Frostschäden, die Orientierung von Vögeln und Insekten wird gestört. Lichtverschmutzung ist ein Haupttreiber des Insektensterbens.

Foto: by Ulf Fiebig

Foto: Florian Bleymann