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„Willi Dürrnagel weitere fünf Jahre Vorsitzender des „Blindenobsorgeverein 1853 – Förderverein der Blindeninstitutsstiftung e.V.“

Würzburg: Der bisherige 1. Vorsitzende des "Blindenobsorgeverein 1853 - Förderverein der Blindeninstitutsstiftung e.V." Stadtrat Willi Dürrnagel wurde bei einer gutbesuchten Mitgliederversammlung wiederum einstimmig zum 1. Vorsitzenden für die nächsten fünf Jahre gewählt. Er ist bereits seit 2009 1. Vorsitzender.

 

Der bisherige 2. Vorsitzende Harald Tief gab sein Amt an Martin Pfriem ab und gehört nun dem erweiterten Vorstand als Beisitzer an. Frau Brigitte Hummel stellte sich weiterhin als Schriftführerin zur Verfügung und als Kassenverwalterin Nicole Beck. Dankbar war Willi Dürrnagel darüber, dass sich die früheren Vorsitzenden Rüdiger Roger und Klaus Hammer nun als Beisitzer zur Wahl stellten und mit Eberhard Fuchs, Harald Tief, Paul Riedel und Hubert Hertlein den Vorstand vervollständigten. Der Vorstand des Blindeninstituts Johannes Spielmann gehört von Amtswegen dem Leitungsgremium des "Blindenobsorgeverein 1853 - Förderverein derBlindeninstitutsstiftung e.V." an. Die Kassenprüfung wird von Walter Pfülb und Gerd Magert vorgenommen. Der wiedergewählte Vorsitzende Willi Dürrnagel dankte Harald Tief für die langjährige Mitarbeit als 2. Vorsitzender im Verein zum Wohle der behinderten Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen.

 

Willi Dürrnagel wird weiterhin auch dem Stiftungsrat der Blindeninstitutsstiftung angehören.

 

Der Vorstand des "Blindenobsorgeverein 1853 - Förderverein derBlindeninstitutsstiftung e.V. " hat in der vergangenen Zeit einen Entwurf zur Satzungsänderung erarbeitet und von der Mitgliederversammlung beschließen lassen, der zulässt, dass auch in den Blindeninstituten München, Regensburg,Rückersdorf bei Nürnberg, Thüringen (Schmalkalden), Untermain (Elsenfeld) und Oberfranken (Kulmbach) die Gründung eines Ortsvereins unter dem Dach des Blindenobsorgeverein 1853 möglich ist. Damit können sich die Mitglieder des Vereins und die Eltern, der in den Schulen und Heimen betreuten Kinder leichter mit dem Blindenobsorgeverein identifizieren, weil Spenden und Mitgliedsbeiträge unmittelbar der ortsansässigen Schule zugutekommen werden. Willi Dürrnagel begrüßte zur Mitgliederversammlung als Vertreterin aus RückersdorfFrau Spieckermann. Rückersdorf hat im Jahre 2014 erstmals einen Ortsverein gegründet.

 

Auch im vergangenen Jahr konnten wieder erhebliche Zuschüsse an die Blindeninstitutsstiftung, an die Werkstatt für Sehgeschädigte, für Ernährungsberatung, für Brillen und Schuhe, für Tanzkurse für Menschen mit und ohne Behinderung, für Reittherapie blinder Kinder und Sommer- und Weihnachtszuwendungen an Blinde in Unterfranken gegeben werden. Der Blindenobsorgeverein hat derzeit 424 Mitglieder und erhält einen Mitgliedsbeitrag von 9016,00 Euro sowie Spenden.

 

Die beiden Vorstände der Blindeninstitutsstiftung Herr Johannes Spielmann und Dr. Marco Bambach berichteten über die Arbeit des Blindeninstitutsstiftung und getätigte Baumaßnahmen im vergangenen Jahr.

 

Am 19. April 1853 gründete Moritz Graf zu Bentheim-Tecklenburg-Rheda mit gleichgesinnten Bürgern den Verein "zum Zwecke der Errichtung eines Kreisblindeninstituts für Unterfranken und Aschaffenburg". Der Verein hatte sich zur Aufgabe gestellt, eine Blindenerziehungs- und Beschäftigungsanstalt zu begründen und diese durch Beschaffung der notwendigen Mittel nach Kräften zu fördern. Bereits im Dezember 1853 konnte der Verein das Kreisblindeninstitut eröffnen. Mit der Übergabe des Vereinsvermögens konnte somit die Blindeninstitutsstiftung ihre Arbeit beginnen. Der Blindenobsorgeverein trug weiterhin mit finanziellen Unterstützungen zur Fortentwicklung der Blindeninstitutsstiftung bei.

 

Vorrangige Aufgabe des Vereins ist die finanzielle Förderung der Stiftung. Darüber hinaus unterstützt der Verein auch hilfsbedürftige Einzelpersonen, die blind oder sehbehindert sind. Der Verein sieht sich heute als Förderverein und hilft durch Beiträge und Spenden der Mitglieder sowie durch Schulsammlungen der Blindeninstitutsstiftung bei ihren vielfältigen Aufgaben. So werden z.B. blinde Schüler an Regelschulen unterstützt, Zuschüsse zu Fortbildungsmaßnahmen von Eltern im Rahmen der Frühförderung, zu Schullandheimaufenthalten, zur Hippotherapie oder Ausstattung mit Therapiegeräten gewährt. Der Verein freut sich über jede Spende, die auf das Konto-Nr. 220 665 BLZ 790 500 00 bei der Sparkasse Mainfranken überwiesen werden kann. Der Beitrag der Mitglieder oder eine Spende helfen ganz konkret blinden oder sehbehinderten Menschen mit ihrer Behinderung besser umzugehen oder ihr Schicksal zu erleichtern. In den letzten Jahren kommen auf den Blindenobsorgeverein vermehrt Anfragen der Unterstützung zu.

 

Auskunft gibt gerne der 1. Vorsitzende Willi Dürrnagel, Egloffsteinstraße 2 a, 97072 Würzburg, Telefon 0931-82920."