Soziale Netzwerke

  

Anzeige

Wovon jeder Ehemann nur träumen kann!

Eine Geschichte aus dem Tierreich

Die Ortsvereine der SPD Marktbreit und Obernbreit hatten eingeladen zu einem Besuch auf dem Naturlandhof Lehner in Gülchsheim. Dort gab es für die zahlreichen großen und kleinen Besucher viel Interessantes rund um die ökologische Viehhaltung zu entdecken. Das Besondere dieses Hofs im Ochsenfurter Gau ist seine Vielfalt: Denn dort werden neben über 1000 Legehennen, auch verschiedene Fleischtierarten aufgezogen. Dabei handelt es sich bevorzugt um alte, den örtlichen Bedingungen bestens angepassten Rassen von Kühen, Schafen und Ziegen. Auch Gänse und Puten werden gemästet, die ab Martini in der Region vermarktet werden und für gute Festtagsessen sorgen.

 

Manuel Lehner, ein engagierter und überaus kundiger Viehhalter, scheut den Einsatz an sieben Tagen die Woche nicht, und auf die Frage, ob er nicht einen (oder einen zweiten Urlaub) im Jahr vermisst, antwortet er ohne zu Zögern: „Da laufe ich einmal mehr raus zu meinen Schafen auf die Weide, da habe ich Urlaub genug!“

 

Ja, und was war das jetzt mit dem Traum der Ehemänner? – Auf dem Naturlandhof gibt es unzählige Hähne: Auf 8-10 Hennen gibt es einen Hahn. Dieses Zahlenverhältnis funktioniert im Tierreich optimal, und erzeugt ein gutes soziales Klima. Bei Menschen wäre dieses weniger erfolgreich!

 

Die Bauersleute Lehner informierten die Ortsvereine Marktbreit und Obernbreit umfassend über die Besonderheiten des ökologischen Landbaus und der Viehhaltung. Besonders eingehend informierte sich Jürgen Kößler, der Direktkandidat der SPD für den Bayrischen Landtag über die nicht einfachen Rahmenbedingungen der Umstellung. Dass die Umstellung zum Ökobetreib auch bei eher überschaubaren Zahlen von Viehbestand funktionieren kann, misst sich auch mit der Zufriedenheit der Hofeinhaber Christina und Manuel Lehner mit dem Produkt ihrer Arbeit – und natürlich auch mit der Wertschätzung der Kunden, die für die Eier oder das Schaffleisch vom Naturlandhof Lehner bereit sind, auch einen etwas höheren Preis zu zahlen.

 

Besonders beeindruckt war die Besucher der beiden SPD Ortsvereine jedoch von der großen Ehrfurcht vor der Kreatur, die Familie Lehner in der Aufzucht ihrer Tiere bis zum Schlachttag beweist. Da wartet der Bauer auch klaglos fünf Stunden im Schlachthof, um sicherzustellen, dass sein Bulle unter möglichst stressfreien Bedingungen getötet wird. Ein solcher Umgang mit dem Tier verdient Hochachtung! Zum Abschluss des Besuchs gab es für alle Butterbrote mit hartgekochten Eiern und selbstgebackenem Kuchen. Die Gäste bedanken sich bei den Gastgebern, der Familie Lehner und den SPD Ortsvereinen von Marktbreit und Obernbreit für diesen zum Nachdenken anregenden Nachmittag.

Die SPD-Gäste lauschen den Ausführungen von Landwirt Manuel Lehner (ganz links) Fotos: Werner hund