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Würzburg: Demo #unverhandelbar am 12.10. ab 12 Uhr

Würzburg: Am Samstag, 12.10. findet ab 12 Uhr die #unverhandelbar-Demo in Würzburg statt. Gleich drei Bewegungen werden dabei auf drei Routen parallel durch die Straßen ziehen. Die drei Demozüge starten am Hauptbahnhof in drei verschiedene Richtungen: Der Klimagerechtigkeits-Block läuft über den Berliner Ring, die Queer*feministische Tanzdemo zieht durch die Innenstadt und die Solidarity-Demo geht am Main entlang. Unterwegs treffen sich jeweils zwei Demozüge zu Zwischenkundgebungen, um auf die Gemeinsamkeiten ihrer Bewegungen aufmerksam zu machen. Die gemeinsame Abschlusskundgebung findet bis 17 Uhr am Willy-Brandt-Kai statt. Es werden 1000 Teilnehmer*innen erwartet.

 

Queer*feminismus ist #unverhandelbar

"Frauen und Queers sind im Jahr 2019 immernoch täglich Gewalt und struktureller Diskriminierung ausgesetzt. Das Recht über den eigenen Körper bestimmen zu können, wird durch Gesetze wie § 219 a heute immer noch eingeschränkt." kritisiert Josanne Schneider, Organisatorin der Feministischen Tanzdemo am 8. März, Weltfrauentag, 2019. "Zusammen mit dem WürzburgerStreet Day konnten wir in Würzburg zeigen, dass Feminismus und Queerness Grundbausteine einer offenen und freien Gesellschaft sind". Am 12.10. zieht die queer*feministische Bewegung erneut auf die Straße: Körperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung sowie Gleichberechtigung sind #unverhandelbar.

 

Menschenrechte sind #unverhandelbar

Die Krise der Menschlichkeit hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Es wird tatsächlich öffentlich darüber diskutiert, ob man Menschen im Mittelmeer ertrinken lassen soll und Seenotrettung wird kriminalisiert. "Durch unser Wirtschaftssystem wird die Lebensgrundlage von Menschen besonders im globalen Süden systematisch zerstört und dabei noch staatlich subventioniert. Dies führt zu einer wachsenden Fluchtbewegung, wovor sich die Europäische Union zunehmend abschottet und damit billigend in Kauf nimmt, dass zehntausende Menschen an der europäischen Außengrenze, dem Mittelmeer und der Wüste, sterben" kritisiert Thomas Palmai, Mitgründer des Bündnis Seebrücke Würzburg. "Der Stadtrat hat beschlossen, dass Würzburg ein sicherer Hafen ist. Dies ist aber nur ein Titel ohne wirkliche Inhalte oder Konsequenzen." berichtet Palmai weiter. Die Menschenwürde und das Recht auf Leben sind #unverhandelbar und keine Frage von Symbolpolitik. Die Organisator*innen des Solidarty-Zuges setzen sich für eine menschliche und solidarische Gesellschaft ein.

 

Klimagerechtigkeit ist #unverhandelbar

Die Klimakrise nimmt Fahrt auf. Auch vor Ort sind die Folgen der Erderwärmung spürbar: "Die anhaltende Trockenheit zieht in ganz Unterfranken schwerwiegende Schäden nach sich. Die Waldbrandgefahr war diesen Sommer monatelang auf der höchsten Warnstufe." erklärt Julian Höfner, Mitbegründer der Initiative Kein Hektar Mehr! "Statt entschlossen vorzugehen, verliert sich die Regierung in unsinnige Debatten. Mit dem letztlich nochmal abgeschwächten Klimapäckchen beweist die Bundesregierung erneut ihren Unwillen zu handeln." so Höfner weiter. "Unverhandelbar!" heißt für die Klimaaktivist*innen auch: Schluss mit den ewigen Diskussionen - es muss jetzt gehandelt werden, um die verheerendsten Folgen der globalen Erderwärumg abzuwenden. Sofortige Klimaschutzmaßnahmen ist angesichts der wissenschaftlichen Faktenlage sowieso unverhandelbar. Mit 8000 Menschen beim Klimastreik in Würzburg ist das Bewusstsein für die Klimakrise inzwischen stark. Die globale und systemkritische Perspektive der Klimagerechtigkeitsbewegung weiter zu stärken und nach den Ursachen der Klimakrise zu fragen, ist für die Organisator*innen des Klima-Zugs die konsequente Fortsetzung der Forderungen nach mehr Klimaschutz.

 

Die Gruppen Seebrücke, MissMutig, Queer Pride Würzburg, Fridays for Future, Ende Gelände Würzburg und viele weitere rufen dazu auf, am 12.10. ein starkes Zeichen zu setzen. Das breite Bündnis ist sich auch in ihrer Position gegen rechts einig. Marina Bottke, Teil der Seebrücke Würzburg, erklärt: "Als Teil unterschiedlicher Bewegungen arbeiten wir alle auf ein gemeinsames Ziel hin: eine lebenswerte Zukunft für alle Menschen. Das ist mit aufkeimendem Neofaschismus und einer extremen Rechten nicht möglich. Klare Position gegen Rechts zu beziehen ist für uns alle #unverhandelbar."

 

Vollständige Demoroute auf Facebook: https://www.facebook.com/unverhandelbar1/photos/a.132653154791624/132645161459090/?type=3&theater

 

 Youtube Link für das #unverhandelbar-Mobivideo:https://youtu.be/YqNDJmzfKqU

Foto: by #unverhandelbar