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Auch in der nächsten Saison BOL-Fußball in Bergrheinfeld: Der TSV dankt Peter Hofmann

01.06.2011

Bergrheinfeld - Wenn man nach 11 Spielen nur 7 Punkte aufweisen kann, darf man am Ende froh sein, dass man den Klassenerhalt in der höchsten Unterfränkischen Liga noch geschafft hat. Der TSV Bergrheinfeld bleibt letztlich in der Fußball-Bezirksoberliga. Dies ist vor allem ein großer Verdienst von Trainer Peter Hofmann und seinem gesamten Trainerteam.


Hofmann übernahm auf Wunsch der Verantwortlichen des TSV sowie des gesamten Kaders im Oktober 2010 das Traineramt und löste den glücklosen Thomas Niesner ab. Zunächst sollte seine Tätigkeit auf 6 Spiele bis zur Winterpause begrenzt sein. Doch 10 Punkte in den nächsten 4 Spielen verhalfen zum Anschluss an das untere Mittelfeld und Hoffmann verlängerte, auf Bitten und Flehen des kompletten Kaders, bis zum Saisonende.

Die Rückrunde begann durchwachsen und eine enorme Anzahl von Ausfällen dezimierte den Kader. Bis zu 14 Spieler mussten kompensiert werden und Hoffmann hatte „im wahrsten Sinne des Wortes“ alle Hände voll zu tun um die verletzten Spieler wieder fit zu bekommen. Täglich gingen die Spieler in seiner „Physioscheune“ in Aidhausen ein und aus und auch an den Trainingstagen behandelte er oftmals bis nach Mitternacht. Dieser Einsatz und sein vorbildliches Engagement für die Mannschaft und dem TSV ist mit „Geld nicht zu bezahlen“.

Doch es zahlte sich aus und Hofmann reaktivierte mit Klaus Rudloff einen recht fitten A-Seniorenspieler. Des Weiteren wurden mit Fabian Wirsching und Julian Pfister zwei junge Eigengewächse „ins kalte Wasser“ geschmissen und schon in Rödelmaier und Uettingen zeigte man, trotz Niederlagen, ansprechende Leistungen. In den folgenden Spielen wurde das „Bercher Fußballherz“ enorm belastet, denn enorm wichtige Siege gegen Strahlungen, in Wiesentheid und gegen Margetshöchheim standen peinliche Heimniederlagen gegen Königshofen, Erlenbach und Karlburg gegenüber.

Doch gerade die 1:5 Heimpleite gegen Karlburg rüttelte die Mannschaft wach und Hofmann motivierte seine Mannschaft derartig, dass aus den letzten 3 Spielen 3 Siege eingespielt wurden und mit 38 Punkten letztendlich noch ein hervorragender 7.Tabellenplatz belegt werden konnte. Aus den insgesamt 17 Spielen, bei welchen Peter Hofmann für den TSV an der Linie stand, wurden 31 Punkte erzielt was bei einer „theoretischen Hochrechnung" über die gesamte Saison ca. 51 Punkte bedeutet hätte. Doch angesichts der gesamten Saison mit den sehr unterschiedlichen Leistungen ist man beim TSV mit dem Abschneiden in dieser Saison hoch zufrieden.

Der Dank des TSV Bergrheinfeld geht an Peter Hofmann nicht nur wegen des Klassenerhalts in der BOL und seinem einzigartigen Engagement, sondern auch an seine Frau Marion mit Tochter Klara, welche enorme zeitliche Opfer bringen mussten.

Auf dem Bild v.l.n.r.: stellv. Abt.-Ltr. Ralf Friedrich, Trainer Peter Hofmann, Abt.-Ltr. Rüdiger Joe Erhard

Rüdiger Erhard für nuus.de


Von: Michael Horling