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Pius Krätschmer wechselt in die 2. Bundesliga

14.09.2020

Schweinfurt: Der 1. FC Schweinfurt 05 verabschiedet sich mit einem lachenden und einem weinenden Auge von seinem Verteidiger Pius Krätschmer. Der 23-Jährige verlässt die Schnüdel innerhalb der Wechselfrist in der Bundesliga und schließt sich dem Zweitligisten 1. FC Nürnberg an. In einem dreitägigen Probetraining am Valznerweiher konnte der Innenverteidiger überzeugen. Für den großen Karrieresprung hat der FC 05 Krätschmer's Vertrag nach Einigung mit allen Parteien aufgelöst und wünscht ihm für die Zukunft nur das Beste. "Wir verlieren mit Pius einen Spieler mit unfassbarer Qualität, aber freuen uns natürlich mit ihm, dass er so einen Schritt in seiner Karriere gehen kann und möchten ihm da nicht im Weg stehen", betont Geschäftsführer Markus Wolf. Cheftrainer Tobias Strobl fügt hinzu: "Natürlich sind wir traurig, weil es zum Einen schwierig sein wird, ihn als Spieler zu ersetzen. Zum Anderen fällt es nicht leicht, ihn als Menschen und als Freund gehen zu lassen, weil er charakterlich eine wichtige Rolle gespielt hat. Die Freude überwiegt aber von Herzen, dass er es in die Bundesliga schafft, weil ich so viel Potenzial in ihm sehe. Wir werden ihn sehr vermissen und er wird uns in allen Ecken und Kanten fehlen aber wir alle möchten ihm den größtmöglichen Erfolg wünschen", bedankt sich Strobl beim Innenverteidiger.

Pius Krätschmer durchlief beim SC Freiburg die U17 und U19, ehe er über Karlsruhe und Rosenheim 2019 schließlich zum FC Schweinfurt wechselte. Im Dress der Schnüdel stand der Verteidiger insgesamt 24 Mal auf dem Platz und blickt auf ein kurzes aber intensives Jahr zurück. " Es war eine sehr schöne Zeit in Schweinfurt. Ich habe nicht nur sportlich einen Schritt nach vorne gemacht, sondern bin auch als Person gewachsen. Mit dem ganzen familiären Umfeld, dem Trainerteam und der Mannschaft kann hier etwas Großes entstehen, da bin ich mir sicher. Ich möchte mich bei der Mannschaft herzlich bedanken, ohne sie wäre der Schritt in die 2. Liga nicht möglich gewesen. Aber vor allem gilt mein großer Dank Cheftrainer Tobias Strobl. Ich habe ihm in meiner Laufbahn als Fußballer so viel zu verdanken. Er hat mir immer wieder das Vertrauen geschenkt, mich immer wieder zum nächsten Level gebracht. Nicht nur in Schweinfurt, auch in Rosenheim hat er mich nicht nur fußballerisch, sondern auch menschlich immer unterstützt. Wenn ich beispielsweise an meine damalige Verletzung durch einen Autounfall denke, erinnere ich mich daran, dass er jeden Tag am Krankenbett stand und mich aufgebaut hat. Das ist für einen Trainer nicht selbstverständlich, daher Danke dafür, dass ich mit ihm als Coach sportlich aber auch menschlich reifen konnte", verabschiedet sich der 23-Jährige aus Schweinfurt.

Für die neue Herausforderung beim 1. FC Nürnberg wünscht der FC 05 Pius Krätschmer alles Gute und viel Erfolg.

 

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Foto: by FC Schweinfurt 05

Von: PM/JO