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WICHTIGES SPIEL BEI DEN TELEKOM BASKETS

08.01.2021

s.Oliver Würzburg bestreitet das erste von vier Auswärtsspielen in Serie am Samstag in Bonn


Es geht wieder einmal um wichtige Punkte im rheinisch-unterfränkischen "Duell unter Freunden": Am 12. Spieltag der easyCredit BBL startet s.Oliver Würzburg bei den Telekom Baskets Bonn in eine Serie von vier Auswärtsspielen in Folge. Beide Teams haben als Tabellennachbarn drei Siege auf dem Konto und wollen den Abstand zum Tabellenende ausbauen. Sprungball im Bonner Telekom Dome ist am Samstagabend um 20:30 Uhr. Die Liveübertragung für Abonnenten auf magentasport.de mit Kommentator Holger Sauer beginnt um 20:15 Uhr.

 

Drei Siege und zwei Niederlagen (in Bamberg und Ludwigsburg) - an der Auswärtsbilanz von s.Oliver Würzburg gibt es im bisherigen Saisonverlauf nichts auszusetzen. Außerdem mussten Headcoach Denis Wucherer und seine Schützlinge bisher noch kein einziges Mal mehr als zwei Niederlagen hintereinander hinnehmen - wenn sich diese Serie fortsetzen sollte, folgt am Samstagabend der nächste Auswärtserfolg.

 

In der Gesamtbilanz der Begegnungen beider Kontrahenten, deren Anhänger eine langjährige Fanfreundschaft pflegen, liegt s.Oliver Würzburg nach zwei Erfolgen in der vergangenen Spielzeit mit neun Siegen aus 16 Spielen knapp vorne.

 

Bei den Rheinländern haben sich die Probleme aus der aufgrund der Corona-Pandemie verkürzten Spielzeit 2019/2020, als sie nur vier von 20 Spielen gewinnen konnten, zu Beginn der laufenden Saison fortgesetzt: Zwar konnten sie sich im Magenta Sport BBL Pokal durch zwei Siege in eigener Halle gegen Oldenburg und Braunschweig für das Finalturnier qualifizieren. In der easyCredit BBL dauerte es dann aber bis zum 6. Spieltag, ehe die Rheinländer in Vechta ihren ersten Erfolg einfahren und eine Aufholjagd Richtung Tabellenmittelfeld starten konnten.

 

BONNER AUFWÄRTSTREND SEIT DEM SECHSTEN SPIELTAG
Von den letzten fünf Spielen haben die Bonner drei gewonnen, zuletzt gab es in Ulm nach einem schwachen letzten Viertel eine knappe 72:73-Niederlage. Für Denis Wucherer kommt der Aufwärtstrend der Telekom Baskets nicht überraschend: "Sie haben eine gute Mannschaft und sind mit klaren Playoff-Ambitionen in die Saison gestartet. Dementsprechend haben sie nach ihrem schwierigen Auftaktprogramm den Kader verstärkt und inzwischen ihren Rhythmus gefunden. Mit Babb, Gailius und Micovic haben sie im Angriff viel Qualität von außen."

 

Der Serbe Strahinja Micovic (14,8 Punkte/49 Prozent Dreierquote), der US-Amerikaner Chris Babb (12,4 Punkte/3,5 Assists) und der Litauer Deividas Gailius (12,3 Punkte/39 Prozent Dreierquote) sind als internationales Trio für gut die Hälfte aller erzielten Bonner Punkte im bisherigen Saisonverlauf verantwortlich. Auch Spielmacher Josh Hagins (10,5 Punkte/3,9 Assists) kommt im Schnitt auf eine zweistellige Punkte-Ausbeute. Beim Testspiel im heimischen Trainingszentrum am 10. Oktober 2020 konnte s.Oliver Würzburg den Rheinländern Paroli bieten und unterlag knapp mit 82:86.

 

FLORIAN KOCH UND ALEX KING: ZWEI EHEMALIGE BONNER IM WÜRZBURGER AUFGEBOT
Allerdings hat sich der Würzburger Kader inzwischen auf mehreren Positionen verändert: Mit Justin Sears (13 Punkte/4,9 Rebounds/2,1 Assists/1,6 Ballgewinne pro Spiel) ist s.Oliver Würzburg unter den Brettern deutlich stabiler geworden - der 27-Jährige trifft am Samstag im Center-Duell auf den Ex-Würzburger Leon Kratzer. Mit Alex King gehört inzwischen neben dem "Bonner Jung" Florian Koch ein weiterer ehemaliger Bonner (2008 bis 2011) mit viel Erfahrung zum Aufgebot von Denis Wucherer.

 

Würzburgs Headcoach kann im Kampf um den Klassenerhalt am Samstag erneut nur auf vier Import-Spieler setzen: Zach Smith wird Mitte des Monats an seiner verletzten Schulter operiert und fällt voraussichtlich bis Ende der Saison aus, der Vertrag mit Tayler Persons wurde in dieser Woche in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst.

 

Mit derselben Aufstellung hatten die Wucherer-Schützlinge am vergangenen Sonntag aber bereits den Tabellenzweiten aus Crailsheim in der s.Oliver Arena am Rand einer Niederlage, konnten sich für ihr 15-Punkte-Comeback im letzten Viertel am Ende aber nicht belohnen.


Von: PM/PW