Cottbus - Schweinfurt: Mit 2:1 musste sich unsere Mannschaft beim FC Energie Cottbus geschlagen geben. Nach 19 Minuten brachte Erik Shuranov unsere Mannschaft mit 0:1 in Führung. Ende der ersten Halbzeit drehte Cottbus das Spiel zum 2:1. Unmittelbar vor der Pause hatten wir Pech, als der Unparteiische einen klaren Elfmeter vor den Strafraum legte und es nur Freistoß gab. Im zweiten Abschnitt waren wir über weite Strecken die bessere Mannschaft, konnten uns aber nicht mit einem Punktgewinn belohnen.
Unser Coach Victor Kleinhenz veränderte die Start-Elf gezwungenermaßen auf zwei Positionen: Der gelb-gesperrte Lauris Bausenwein wurde von Winter-Neuzugang Dustin Forkel ersetzt. Auf der anderen Seite rückte Erik Shuranov kurzfristig für den angeschlagenen Manuel Wintzheimer in die Anfangsformation.
Mit Rückenwind vom 2:0-Heimsieg aus der Vorwoche gegen Viktoria Köln, startete unsere Mannschaft mutig in das Auswärtsspiel beim Aufstiegsaspiranten. Die ersten Offensivaktionen hatte aber Cottbus durch Michelbrink (9.) und Cigerci (12.). Auf der anderen Seite nutzte unsere Mannschaft direkt die erste gefährliche Torannäherung: Ein langer Ball erreichte Kristian Böhnlein über die rechte Seite. Er machte alles richtig und legte quer zu Erik Shuranov, der das Rund nur noch über die Linie drücken musste (19. – 0:1). Eine durchaus besondere Geschichte, denn er hätte zu diesem Zeitpunkt im Spiel eigentlich noch auf der Bank sitzen sollen. Stattdessen konnte er über seinen ersten Treffer im Schnüdel-Dress jubeln, da er kurzfristig in die Anfangsformation rutschte.
Die Antwort der Mannen von Claus-Dieter Wollitz sollte nicht lange auf sich warten: Hannemann konnte nach 23 Minuten auf 1:1 stellen, während Campulka wenig später den Führungstreffer für Cottbus verpasste. Unser Team war in der Folge viel mit Defensivarbeiten beschäftigt, während es nicht viel Entlastung nach vorne gab. Kurz vor der Pause stellte dann Borgmann auf 2:1, als er eine Flanke von Engelhardt überlegt gegen die Laufrichtung von Maximilian Weisbäcker im Schnüdel-Tor einnicken konnte (44.). Wenig später war unsere Mannschaft dann im Pech, als in der Nachspielzeit Awortwie-Grant Joshua Endres im Strafraum zu Fall brachte. Unser Akteur stand beim Foulspiel auf der Linie, doch es gab nur Freistoß. Den von Johannes Geis getretenen Freistoß parierte Marius Funk im Cottbuser Tor und es blieb beim 2:1 zur Pause.
Nach dem Seitenwechsel zog sich Cottbus immer weiter zurück und überließ Schweinfurt den Ball, das jedoch keinen Weg an Funk vorbeifand. Erst prüfte Böhnlein den Keeper per Kopf (55.), bevor Luca Trslic aus seiner Gelegenheit zu wenig machte und freistehend erneut an Marius Funk seinen Meister fand (64.). Auf der anderen Seite verpasste der FCE es, den Sack mit einem dritten Tor zuzumachen. In der 78. Minute verpasste Hannemann den perfekten Moment zum Abspiel, als er in aussichtsreicher Position noch klasse von Luca Trslic abgelaufen wurde. In der letzten Minute scheiterte noch Engelhardt an Maximilian Weisbäcker. Unsere Mannschaft konnte in der Schlussphase nicht mehr wirklich für offensive Durchschlagskraft sorgen und mussten sich dann nach großem Kampf knapp mit 2:1 geschlagen geben. Der positive Trend im Jahr 2026 geht aber weiter, denn man bot dem Aufstiegsaspiranten aus Cottbus einen großen Kampf.
Aufstellung
FC Energie Cottbus: Funk – Rorig (67. Straudi), Awortwie-Grant, Campulka, Borgmann – Michelbrink (79. Guwara), Pelivan – Hannemann (79. Butler), Cigerci (85. Manu) – Thiele (67. Boziaris), Engelhardt.
FC Schweinfurt 05: Weisbäcker – Langhans, Trslic (79. Zeller), Geis, Krätschmer, Celebi – Forkel (83. Grimbs), Böhnlein (64, Latteier), Angleberger (83. Fery), Endres – Shuranov (83. Dellinger).
Tore: 0:1 Erik Shuranov (19.), 1:1 Moritz Hannemann (23.), 2:1 Axel Borgmann (44.)
Schiedsrichter: Cristian Ballweg
Zuschauer: 8673

