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Kitzinger Gewichtheber gewinnen das Relativturnier deutlich

Stefan Aßmann knackt die 100Punkte, Schwenkert holt sich den Sieg

Mit acht Teilnehmern fuhren die Kitzinger zum alljährlichen Relativturnier nach Schweinfurt. In der weiblichen Jugend holte sich Katharina Fischer mit 254 Sinclairpunkten vor Elmas Altinsoy mit 220 ScP den Sieg. Als dritte Starterin ging die Junge Fjona Strauch vom Gastgeber AC Schweinfurt an den Start, die mit 84 ScP noch nicht mit den erfahreneren Kitzinger Damen mithalten konnte.

 

In der Masterklasse gab es nur einen Starter vom KSV Kitzingen der sich aber mit 307ScP souverän an die Spitze der Klasse setzte. Karl-Heinz Schwenkert konnte ohne Fehlversuche 60kg Reißen und 76kg Stoßen. Er war er einer von 4 Hebern der gesamten Veranstaltung die die 300 Punktemarke knacken konnten. Insgesamt konnte er den Gesamtsieg gegen 10 Konkurrenten seiner Klasse mit nach Hause nehmen.

 

In der Aktivenklasse ging es heiß her und es traten 22 Starter davon 5 Kitzinger an. Auf Platz 19 mit 215ScP konnte sich Kevin Rüffer platzieren, der mit 69kg im Reißen und 93kg im Stoßen wieder einen guten Wettkampf ablieferte. Nahe dem Mittelfeld sortierte sich Eva Kaluza ein. Mit Bestleistung im Reißen an 48kg und im Stoßen mit 56kg zeigte sie einmal mehr ihre gute Form durch das fleißige Training. Ihr Lohn waren 237ScP und Platz 15 der Aktivenklasse. Ebenfalls in Topform zeigte sich Julian Seuffert. Am letzten Mannschaftskampf noch sehr unsicher, konnte er diesmal 93kg Reißen und 120kg Stoßen. Bei knapp 80kg Körpergewicht waren dies am Ende 261ScP und ein 8. Platz in der Aktivenklasse. Ganz oben hoben Armin Uhl und Stefan Aßmann mit. Aßmann hatte etwas Pech beim Reißen und musste 2 ungültige verbuchen. Mit 118kg war es dennoch die drittbeste Leistung des Tages. Im Stoßen lief es besser und 157kg bedeuteten eine neue Bestleistung für den Kitzinger. Kaum zu glauben, aber nach mehr als 15 Jahren aktive Wettkampfzeit hat Stefan Aßmann es geschafft noch die 100Relativpunkte zu knacken. Bei einem Körpergewicht von 87,2kg bedeuten das 100,6Relativpunkte bzw.322ScP. Er wurde mit Platz 3 der Aktivenklasse geehrt. Armin Uhl, der aufgrund von Krankheit die Deutsche Meisterschaft ausfallen lies, stellte seine verbleibendes Leistungsvermögen beim Relativturnier unter Beweis. Mit 135kg im Reißen und 160kg im Stoßen lieferte er sich einen harten Wettkampf mit Edgar Jerke vom GV Luckenwalde. Jerke, der nur 132kg Reißen konnte, hatte im Stoßen mehr Potential als Uhl. Er konnte 165kg für sich verbuchen und Uhl misslangen die 167kg beim Ausstoß. Somit musste sich Uhl ganz knapp mit 340ScP auf Platz 2 geschlagen geben. Der Sieg ging an Jerke mit 347ScP.

 

Für die Mannschaft reichten die sehr guten Leistungen aber aus, um den Gesamtsieg gegen 6 weitere Mannschaften zu holen. Mit Aßmann, Uhl und Schwenkert hatten die Kitzinger drei der vier Heber über 300Punkte in ihren Reihen. Seuffert machte das Mannschaftsergebnis aus 4 Hebern komplett und somit erreichten sie 1232 ScP vor der Kraftmühle Würzburg mit 1106ScP und dem TSV Röthenbach mit 1072ScP.

Heber und Heberinnen sowie Betreuer und mitgereiste Fans des KSV Kitzingen am Relativturnier 2018. (Bild von Cynthia Gurrieri)