Schweinfurt: Schweinfurts Coach Jermaine Jones nahm nach dem 3:1 gegen den VfB Stuttgart II vor der Länderspielpause drei Änderungen vor: Meißner, Latteier und Vakouftsis starteten für Krätschmer, Bausenwein sowie Trslic. Für den Griechen war es sein erster Startelfeinsatz bei unserer Mannschaft.
Es war das erwartete schwere Spiel für unsere Mannschaft. Die Mannen von Jermaine Jones warfen zwar wacker alles rein, waren spielerisch aber schlicht unterlegen. Schon in der ersten Minute verpasste Kehl, als er den Ball nicht richtig traf. Meißner (9.), Kopacz (11.) und wiederum Kehl (16.) verpassten in der Anfangsphase allesamt Großchancen für die Hausherren, um in Führung zu gehen. Offensiv war in der Anfangsphase, wie auch im fast gesamten Spiel von unserem Team nicht viel zu erkennen. Nach 27 Minuten ging der Ligaprimus dann verdient mit 1:0 in Führung. Nach Chaos im Schnüdel-Strafraum stocherte Wiemann den Ball gedankenschnell in die Maschen. Fabinski hatte kurz darauf die Chance auf den Doppelschlag, der beste Schweinfurter – Torwart Stahl parierte jedoch glänzend und lenkte den Kopfball über die Latte (30.). Vor der Pause musste man dennoch das 2:0 hinnehmen, als Meißner das Laufduell mit Vakouftsis für sich entschied und querlegte. Allein vor Stahl ließ sich Kehl nicht zweimal bitten und spitzelte den Ball ins linke Eck (2:0 – 37.).
Nach dem Seitenwechsel sah Timo Schultz zu seinem Missfallen einen sehr gemütlichen Auftritt seiner Elf, wie er auch nach dem Spiel in der Pressekonferenz zu Protokoll gab („Erleichtert war ich erst nach unserem 3:0“). Osnabrück schaltete zwei Gänge zurück, plötzlich kam Schweinfurt zu eigenen Chancen durch Ekin Celebi und Thomas Meißner in der 51. Minute. Doch gerade berappelten sich die Gäste, da machte Robin Meißner von Kopacz eingesetzt eiskalt den Deckel drauf: Allein vor Stahl vollstreckte der Stürmer ins linke untere Eck (61.). Das glich dann der Vorentscheidung im Spiel, das dann die Osnabrücker dann noch austrudeln ließen. Timo Schultz wechselte ordentlich durch und schonte sein Stammpersonal für die anstehende englische Woche, einen hatten die Hausherren dann aber doch nicht im Köcher: Eine Tesche-Flanke wuchtete Christensen per Kopf zum 4:0-Endstand ins Netz (83.).
Schweinfurt: Stahl – Vakouftsis (46. Osawe), Geis, T. Meißner (68. Grimbs) – Zeller, Latteier (62. Endres), Angleberger, Celebi, Böhnlein (62. Müller), Langhans – Wintzheimer (46. Shuranov)
Zuschauer: 14599
Fotos: by FC Schweinfurt 05


