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Vor der Länderspielpause nochmal punkten

s.Oliver Würzburg empfängt am Freitag um 19:00 Uhr die Rockets aus Erfurt - Noch Tickets verfügbar

13 Spieltage bleiben noch in der Hauptrunde der easyCredit BBL, und s.Oliver Würzburg hat jetzt schon sechs Siege mehr auf dem Konto als zum gleichen Zeitpunkt der Vorsaison. Der nächste Erfolg soll am Freitagabend folgen: Um 19:00 Uhr sind die Rockets aus Erfurt in der s.Oliver Arena zu Gast. „Wir haben aus dem Hinspiel noch etwas gutzumachen und werden das auch tun. Die zwei Punkte müssen in Würzburg bleiben“, betont Trainer Dirk Bauermann. Für das elfte Würzburger Heimspiel der Saison sind noch Tickets im Vorverkauf und an der Abendkasse (Freitag ab 17:30 Uhr) verfügbar.

 

Sieben Siege und drei Niederlagen (gegen Oldenburg, ALBA BERLIN und den FC Bayern München) lautet die bisherige Heimbilanz der Unterfranken. Im letzten Spiel vor der Länderspielpause soll der achte Heimsieg folgen und gleichzeitig die offene Rechnung aus dem Hinspiel beglichen werden: Am zweiten Weihnachtsfeiertag feierte der Aufsteiger seinen ersten Heimerfolg in der Bundesliga ausgerechnet gegen s.Oliver Würzburg. „Wir waren indisponiert und sie haben sehr gut gekämpft. Das haben in dieser Saison aber auch schon andere Teams gegen die Rockets erlebt“, so Bauermann: „Sie holen aus ihren Möglichkeiten das Optimale heraus und haben eine junge und kompakte Mannschaft, die mit viel Energie spielt. Weder unsere Spieler noch die Zuschauer dürfen mit falschen Erwartungen in dieses Spiel gehen. Wir brauchen wieder eine genauso engagierte und gute Leistung wie letzte Woche gegen Göttingen.“

 

Der 95:82-Erfolg gegen die Niedersachsen war der zweithöchste Sieg der laufenden Spielzeit und kam unter anderem wegen einer ausgezeichneten Dreierquote ab dem zweiten Viertel zustande: 13 der letzten 15 Würzburger Distanzwürfe der Partie waren erfolgreich. „Es war kein Zufall, dass wir in diesem Spiel so gut getroffen haben. Der Rhythmus im Angriff kam über unsere intensive Verteidigung und eine sehr gute Ballbewegung. Das ist unsere Spielanlage, die wir immer konsequent umsetzen müssen – egal gegen wen“, fordert Bauermann von seinen Spielern.

 

Bauermann: „Wir brauchen wieder eine engagierte und gute Leistung“

14,2 Punkte, 5,4 Rebounds, 3,7 Assists und 2,3 Steals pro Spiel: So lauten die Statistiken des Akteurs, um den sich bei den Rockets vieles, wenn nicht fast alles dreht: Aufbauspieler Retin Obasohan steht mit Abstand am längsten auf dem Feld, erzielt im Schnitt die meisten Punkte, holt die meisten Rebounds, verteilt die meisten Korbvorlagen und klaut die meisten Bälle im team-internen Statistikvergleich des Aufsteigers.

 

Weil der 24-jährige Belgier einer von nur vier Ausländern im Kader von Trainer Ivan Pavic ist, bekommen talentierte deutsche Spieler wie Andreas Obst, Daniel Schmidt, Johannes Richter, David Taylor, Filip Stanic, Jan Niklas Wimberg und Dino Dizdarevic mehr Spielzeit als bei anderen Clubs der Liga und nutzen sie auch: Im Hinspiel erzielten die deutschen Akteure zusammen 46 der 85 Rockets-Punkte.

 

Außer Retin Obasohan punkten der Serbe Sava Lesic (11,4 Punkte) und Andreas Obst (11,3 Punkte) zweistellig. Dazu kommt seit dem letzten Wochenende der US-Amerikaner Dane Watts, der beim Spiel in Oldenburg mit vier Punkten und fünf Rebounds in zwölf Spielminuten seine Saisonpremiere nach einer langen Verletzungspause feierte. Zusammen erzielen die Rockets bisher 73,5 Punkte pro Partie, das ist der niedrigste Wert der Liga. Außerdem sind sie das Team mit den meisten Ballverlusten pro Spiel (15,4) und der zweitschwächsten Trefferquote aus dem Feld – nur die BG Göttingen macht noch weniger aus ihren Wurfversuchen. Als Bundesligist sind die Thüringer zum ersten Mal in der s.Oliver Arena zu Gast. In der ProA-Saison 2014/2015 gab es aber bereits drei Begegnungen in der Würzburger Turnhölle, darunter zwei im Halbfinale – alle drei gingen knapp an die Hausherren.

Foto: s. Oliver Würzburg